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Neugestaltung des Vorbereitungsdienstes

Sehr geehrte Frau Erdsiek-Rave,

die Anhörungsphase zur neuen OVP war sehr kurz angesetzt und bis zum 15. Januar 04 (Donnerstag) befristet. Bereits am Montag darauf, am 19.1.04 erhielten die schleswig-holsteinischen Schulen mit dem neuen Fortbildungskatalog des IQSH ein elegant gedrucktes Heft in DIN A 5-Form, in dem die neuen ?Standards, Verfahren und Szenarien zur Neugestaltung des Vorbereitungsdienstes? vorgestellt werden (Stand: 15.01.04).
Dies ist ohne Beteiligung/Anhörung der Lehrerverbände geschehen!

Auch wenn im Text versteckt auf Seite 6 von dem ?vorliegenden Entwurf? gesprochen wird, legt Dr. Riecke-Baulecke auf Seite 5 schon fest, dass diese ?vorgelegten Ausbildungsstandards und die beschriebenen Verfahren als Arbeitsgrundlage zu verstehen? sind.

Damit wird in den Schulen der Eindruck erweckt, als sei alles eine unverrückbare und unbeeinflussbare Tatsache.
Damit hat sich der Eindruck verstärkt, dass die Anhörung zur OVP nicht ernsthaft betrieben wird und die Meinung der Lehrerschaft nicht interessiert.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass die neue Form der Lehrerausbildung in der zweiten Phase, die erhebliche Lasten und Verantwortung auf die Schulen verlagert, nur mit den Lehrkräften und den Lehrerkollegien möglich sein wird.
Wir haben den Eindruck, dass genau diese Gruppe der Betroffenen und Beteiligten ignoriert wird.

Veränderungen, und gravierende erst recht, können nur gelingen, wenn sie von der Mehrzahl der Beteiligten mitgetragen werden.
Der staatsbürgerliche Zusammenhalt besteht in demokratischen Prozessen, in denen nach Regeln der Anhörung und Beteiligung zumindest der Interessenvertretungen ein sinnvoller Disput zum Zwecke von Übereinstimmungen geführt wird.

Aus diesem Grunde fordere ich Sie auf,

- diesem Verhalten Einhalt zu gebieten,
- die Vertretungen der Lehrerschaft offiziell zu den Standards der Ausbildung, der Ausbildungsschulen und der Ausbildungslehrkräfte in Form einer Anhörung zu beteiligen
- und in der Verfahrensplanung das Mitbestimmungsgesetz anzuwenden.

Zu den Standards demokratischer Zusammenarbeit gehört die Beteiligung der Interessensvertretungen der Betroffenen. Dabei muss auch eine Chance auf Veränderungen im Anhörungsverfahren erkennbar sein.

Rüdiger Gummert
Landesvorsitzender des VBE



                 

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