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Völlig losgelöst ......
von der Erde schwebt das Raumschiff völlig schwerelos

Völlig losgelöst von der Bodenhaftung, der Schwerkraft, der Realität hier bei uns in den Schulen Schleswig-Holsteins hat das IQSH seine Verantwortung für die Qualität in unserem Schulwesen, die Verbindung von Theorie und Praxis auf die Schulen und hier insbesondere auf die Schulleitungen und Ausbildungslehrkräfte abgewälzt. Sie alleine tragen jetzt die volle Verantwortung, dass am Ende der Ausbildung professionell ausgebildete, überzeugende Lehrkräfte eigenverantwortlich in die Bildung und Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen einsteigen: fachlich wie praktisch professionell.
Unterstützt werden die Anwärter nur noch durch Informationen in Form von Modulen, genormt, standardisiert und für alle in gleicher Menge an die Bodenstation, die Schule.

Kein Wunder, dass also nach Abwerfen schwerer Last sich leichter schweben lässt. Die Verbindung zwischen IQSH-Raumschiff und Bodenstation-Schule wird eine sehr empfindliche und von atmosphärischen Störungen abhängige werden. Gemeint ist hier die fachdidaktische Einbindung in die tägliche Praxis des Unterrichts, die bisher zur Zufriedenheit aller von den Studienleitern begleitet wurde und nun der Schule überlassen wird. Schwerelos kann der Zustand des IQSH sehr schnell werden, wenn die Verbindung zur Schulwirklichkeit zu groß wird, gar abreißt.

Major Tom, von einem fernen Licht geblendet, beendet in dem bekannten Lied selber die Verbindung zur Bodenstation. Das Lied endet mit dem Satz: Mir wird kalt.

Verantwortlich zeichnet hier die Ministerin, die dringend wieder Verbindung aufnehmen und die Kontrolle übernehmen muss.
Ein Kernproblem ist die unverhältnismäßig hohe Abhängigkeit der Anwärter vom Schulleiter. Er gibt als einziger in Form einer dienstlichen Beurteilung die Ausbildungsnote.
Weiteres Kernproblem ist die Prüfung, das Zweite Staatsexamen, in dem weder erworbenes Wissen, noch die flexible Verknüpfung dieses Wissens mit unterrichtspraktischen Anforderungen geprüft werden. Vielmehr orientieren sich die externen Prüfer gewissermaßen orbital an Prüfungsstunden mit ein-seitiger schriftlicher Vorbereitung, an Betrachtungen der Kompetenzen, die sich in einem Portfolio widerspiegeln sollen und an der Lösung einer unbekannten Aufgabe, deren Spielidee an Fernsehshows erinnern lässt.

Auch der folgende Widerspruch muss von der Ministerin aufgelöst werden:
Im Personalentwicklungskonzept wird mit dem Kernprojekt, den Mitarbeitergesprächen, dem Schulleiter die Rolle des ?primus inter pares?, des partizipatorischen Führungsstils zugewiesen; die Begegnung auf gleicher Augenhöhe wird (angeblich) angestrebt, weil sonst der eigentliche Zweck eines ?Gesprächs? und der ?Personalentwicklung? nicht gelingen kann.
Gleichzeitig weist sie mit der OVP dem Schulleiter eine hierarchische Führungsrolle zu, die feudalherrschaftlich anmutet und die wir überwunden glaubten.

Mit Sorge beobachten wir im VBE auch in diesem Zusammenhang die Vorbereitungen an der Flensburger UNI zur Bachelor- und Master-Ausbildung.
Wird hier der Billig-Lehrer mit Schnellstudium ohne wissenschaftlich gründliche Ausbildung vorbereitet? Ist dieser neue Vorbereitungsdienst der Einstieg in diesen Abstieg?

Der VBE lehnt diese neue Ausbildungsverordnung entschieden ab.

Wir brauchen Bodenhaftung, wenn die Ausbildung unserer jungen Lehrkräfte gelingen soll.
Unsere Kinder und Jugendlichen haben Anspruch auf professionell ausgebildete Lehrkräfte.
Bildung und Erziehung unterliegen weder irgendwelchen Effizienzkriterien noch einem Standardisierungs- oder Planungsglauben.

Bildung und Erziehung muss den ganzen Menschen unddie Ausbildung die pädagogisch-fachlich versierte Lehrerpersönlichkeit im Blick haben.

Unterstützen Sie uns in dieser Arbeit ? als Mitglied.

Rüdiger Gummert
Landesvorsitzender



                 

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