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Wir brauchen zertifizierte Schulungen - keine zertifizierten Ausbildungslehrkräfte
Sehr geehrter Herr Dr. Riecke-Baulecke,

bezugnehmend auf unser Gespräch am 10.9.04 bei Ihnen und Ihre Nachfrage zur Zertifizierung der Ausbildungslehrkräfte möchte ich Ihnen nun unsere Sichtweise auch schriftlich zukommen lassen:

In Ihren Veröffentlichungen sprechen Sie von zertifizierten Ausbildungslehrkräften. Die Lehrkraft soll dadurch zertifiziert sein, dass sie eine neue Lehrkraft ausgebildet hat und an Stunden nach dem ?Modell 32 + 32? teilgenommen haben.

Dieses stößt auf Skepsis und Ablehnung beim VBE.

Da Zertifikate immer etwas mit Güte, Gütesiegeln etc. zu tun haben und insofern auf Waren bezogen sind, können sie nicht auf Personen angewendet werden. Eine zertifizierte Lehrkraft umschreibt unter diesem Gesichtspunkt einen Zustand, der nicht akzeptabel ist.
Vielmehr qualifiziert sich eine Lehrkraft, indem sie nach Güte und Qualitätskriterien geprüfte Fortbildungen besucht, bzw. eine bestimmte Anzahl von zertifizierten Fortbildungen besucht hat.
Wir brauchen also zertifizierte Schulungen - keine zertifizierten Ausbildungslehrkräfte

Zur Qualifizierungsmaßnahme stellt der VBE fest:
§ Ausbildung ist fester Bestandteil des Aufgabenfelds jeder Schule. Nur so kann sicher gestellt werden, dass neue Lehrkräfte für die Praxis angemessen vorbereitet werden.
§ Ausbildung erfordert viel Einsatz, Zeit und Engagement von den Ausbildungslehrkräften. Die Poolstunden sind eine Anerkennung, gleichen den Arbeitsaufwand jedoch nicht aus.
§ Lehrkräfte, die ausbilden und ausbilden wollen, benötigen dauerhaft Fortbildung, um auf dem Laufenden zu bleiben. Einmaligen Qualifizierungsrunden fehlt Nachhaltigkeit.
§ Ausbildungslehrkräfte sind besonders qualifiziert, in der Prüfung Auskunft aufgrund prozessorientierter Beobachtungen zu geben.
§ Es ist ein Widerspruch, die so qualifizierte Ausbildungslehrkraft für die Prüfung auszuschließen, dem diesbezüglich nicht geschulten Schulleiter entscheidendes Gewicht in der Prüfung beizumessen.

Der VBE fordert,
§ zunächst einmal die Veranstaltungen selbst zu zertifizieren. Dann kann auch die Teilnahme qualifizieren.
§ Ausbildungslehrkräften erst recht aufgrund ihrer angestrebten Qualifizierung die zumindest beratende Teilnahme an der Prüfung zu ermöglichen.
§ Anrechnungstatbestände zu schaffen für bisher Geleistetes in der ?alten? Ausbildung
§ auch für Schulleitungen zertifizierte Fortbildungen in Bezug auf die Ausbildung anzubieten; das Gewicht der Schulleitungen für eine erfolgreiche Ausbildung ist immens.
§ gleich qualifizierte fachdidaktische Schulungen für Ausbildungslehrkräfte, die in zwei Fächern oder Fachrichtungen ausbilden ? 32 Stunden pro Fach/Fachrichtung.
Nach derzeitigem Stand müssen Lehrkräfte aus dem Grund-, Haupt- und Sonderschulbereich, von denen die meisten ihre Anwärter in zwei Fächern oder Fachrichtungen betreuen, nur 16 statt 32 Stunden pro Fach besuchen.
§ die Schulungen auch schulartbezogen anzubieten.

R. Gummert
Landesvorsitzender




                 

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