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Bildung braucht Lehrerinnen und Lehrer
Delegiertenversammlung des VBE am 8. November in Kiel.

Die jüngsten PISA-Egebnisse weisen darauf hin, dass Hauptschüler und Migrantenkinder die schwächste Gruppe im System allgemein bildender Schulen darstellten. Wer aus schwachem Elternhaus komme, habe wenig Chancen seine Fähigkeiten voll zu entwickeln. Deutlich herauszulesen sei, dass weder das Schulsystem und noch die Schule allein als Ursache zu bezeichnen seien: ?Die Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern, die der Entwicklung ihrer Kinder Interesse entgegenbringen, die mit ihren Kindern spielen und lernen
und dies schon tun, bevor die Kinder in die Schule gehen, diese Eltern geben ihren Kindern höhere Chancen auf mehr Bildung durch die Schule? , so Gummert. Fatal sei nur, dass erst nach 8-9 Jahren Schule gemessen würde.

Forderungen des VBE:
1. Die Elternhäuser müssen wieder erziehungsstärker und erziehungsinteressierter werden und
Schule und ihre Lehrkräfte müssen sich in die Lage versetzen und in die Lage versetzt werden, mit diesen Problemen klar zu kommen.
Beide Forderungen seien gleich wichtig und von der Schule allein nicht zu leisten.

2. Bildung ist ohne die Lehrkräfte nicht möglich. Daher sei eine Mitwirkung der Lehrkräfte und ihrer Interessenvertretungen bei geplanten Veränderungen unerlässlich.

3. Schule und Lehrkräfte wollen eigenverantwortlich handeln dürfen. Verantwortung nach dem Muster; ?Handeln Sie souverän, aber nicht ohne mich zu fragen? lehnt der VBE ab.
Als jüngstes Beispiel zeige das Nachrichtenblatt der letzten Woche Eigenverantwortung a la Schleswig-Holstein: ?Nach Ablauf der Einführungsphase bedarf die Entscheidung der Schulkonferenz der Abstimmung mit der unteren Schulaufsicht.?
Gummert: ?Verantwortung hat mit Vertrauen zu tun und eben dieses Vertrauen wird mit misstrauischer Kontrolle bekämpft. Zur Verantwortung gehört auch ?Los-Lassen-Können?. Lehrerinnen und Lehrer sind keine Erfüllungsgehilfen.
Sie handeln verantwortlich in der Klasse und sie wollen es auch.
Was ihnen fehlt ist der Rahmen, der den Verantwortungsbereich in Klasse und Schule beschreibt und die Bindungen des Handelns an Gesetze und Bildungsstandards festlegt.?
?Wie soll eine unselbstständige Schule Kindern und Jugendlichen Selbstständigkeit vermitteln??, so Gummert weiter.

4. Lehrkräfte haben die pädagogische Entscheidungskompetenz in aller erster Linie. Sie müssen entscheiden und handeln, allein und mit anderen.
Diese zu erhalten und ständig auf dem Laufenden zu halten ist Aufgabe jeder Lehrkraft, dieses zu ermöglichen Aufgabe des Landes.
Dazu brauchen Lehrkräfte Fortbildungsangebote, in denen sie ihre persönlichen ? nicht privaten ? Fortbildungsbedürfnisse wieder erkennen. Staatliche Fortbildungsvorgaben allein sind abzulehnen.

Der VBE bemängelt,
- dass bisher keine Maßnahme zur Entwicklung der Erziehungsfähigkeit schwacher Elternhäuser angedacht, geschweige denn begonnen ist. Offene Ganztagsschulen verlagern Teile dieses Problems nur weiter aus dem Verantwortungsbereich der Familie in die Schule.
- Hauptschüler haben immer noch die geringste Unterrichtsversorgung in Sek I ? Bereich.
- Die Grundschüler werden zwar zeitlich verlässlich untergebracht, mit Unterricht jedoch nicht verlässlich versorgt.
- Förderschüler sind im Koalitionsvertrag vergessen.




                 

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