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Personalentwicklung in den Schulen
Endlich sind nun die rechtlichen Handlungsgrundlagen da

Der hierzu erforderliche Erlass ist erst im September-Nachrichtenblatt veröffentlicht worden.
Teilweise wurde schon vor Ort nach noch nicht gültigen Rechtsgrundlagen munter drauflos gearbeitet.

Die Personalentwicklungselemente Mitarbeitergespräch und Rückmeldung für Führungskräfte sind nach Auffassung des VBE positive Elemente zur Förderung von Motivation und mehr Partizipation in den Schulen, wenn sich alle Beteiligten an bestimmte Regeln halten, die im zukünftigen Erlass enthalten sein werden, die Personalräte mitbestimmen können, diese Elemente von allen getragen werden und in der Schule eine Bereitschaft zum Abbau hierarchischer Strukturen vorherrscht.

Besonders zufriedenstellend ist, dass unser ständiges Insistieren gefruchtet hat:
- Diese Gespräche sind Mitarbeitergespräche und nicht Jahresgespräche. Auf diese Weise fällt schon im Begriff die Jahresbindung weg.
- Mitarbeitergespräche sind als Vier-Augen-Gespräche ausdrücklich vertraulich zu behandeln
- Mitarbeitergespräche sind anlassunabhängig, d.h. weder Unterrichtsbesuche, noch Vorfälle irgendwelcher Art dürfen Anlass für ein Mitarbeitergespräch sein.

Der VBE hat hier auf sehr konstruktive Weise dazu beitragen können, dass die Lehrkräfte in ihrem Erlass die bedeutenden Merkmale eines Mitarbeitergesprächs zu ihrem Schutz schriftlich fixiert erhalten.

Für unsere Personalräteschulungen haben wir einen Vorschlag für die Planung von Mitarbeitergesprächen erarbeitet, der bald bei uns abgefordert werden kann.

Der Hauptpersonalrat hat zunächst gegen diesen Erlass gestimmt, da die Verpflichtung zu einer umfangreichen Schulung der Schulleiterinnen und Schulleiter nicht eingehalten worden ist. In der Einigungsstelle konnte tatsächlich Einigkeit erzielt werden, die auch vom Ministerium anerkannt wird.
Danach
- sollen Mitarbeitergespräche nur von Führungskräften verantwortlich durchgeführt werden, die zuvor an einer darauf ausgerichteten Schulung teilgenommen haben.
- sollen alle anderen Lehrkräfte in geeigneter Weise über Inhalte und Ziele des Personalentwicklungskonzeptes informiert werden.
- sollen Verhandlungen zwischen dem Bildungsministerium und dem HPR(L) stattfinden mit dem Ziel, die Frage, ob und ggf. wer neben den Schulleiterinnen und Schulleitern als Führungskraft Mitarbeitergespräche durchzuführen hat, differenziert nach Schularten und Schulgrößen zu beantworten..
- Darüber hinaus erkennt das Ministerium die mit der Maßnahme verbundene Mehrbelastung aller einbezogenen Führungskräfte an und wird das gegenüber der Lehrerschaft in geeigneter Weise zum Ausdruck bringen. Ferner solle zugleich auf Möglichkeiten der Zeitbeschaffung für diese Maßnahmen hingewiesen werden.

In diesen Verhandlungen steht der HPR(L) jetzt.

Die Personalräte haben vorab über die Form der Mitarbeitergespräche ein Mitbestimmungsrecht.
Rüdiger Gummert



                 

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