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Für einen unbeschwerten Schulstart: SPRINT
Vom 1. Februar an soll das integrative Sprachförderkonzept in den Kindergärten starten.

Für einen unbeschwerten Schulstart: SPRINT

Forderungen des VBE an das Konzept der intensiven Sprachförderung

Der VBE begrüßt die Initiative der Landesregierung, Kindern ohne ausreichende deutsche Sprachkenntnisse noch vor dem Schulstart in der ersten Klasse intensive Förderung zukommen zu lassen.
Wöchentlich 10 Stunden in 20 Wochen sind ein Erfolg versprechender Anfang.

Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte mit der Ausbildung Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und andere Fachkräfte werden den ersten Durchgang bis zum Sommer bestreiten. Es werden Gelder für Honorartätigkeit zur Verfügung gestellt.

Der VBE begrüßt, dass insbesondere den Kindern, denen die deutsche Sprache noch fremd, bzw. wenig geläufig ist, Förderung zukommen wird, damit sie unbeschwerter in den Schulstart einsteigen können. Das sind in erster Linie Kinder mit Migrationshintergrund, bzw. die deutschen Kinder, mit denen in der Familie zu wenig gesprochen wird.

Der Start zum zweiten Schulhalbjahr ist aufgrund mangelhafter Vorbereitung in Gefahr.
Die Verantwortlichkeiten sind noch immer nicht klar geregelt. Nur dem besonderen Interesse der Lehrkräfte und Schulämter ist zu verdanken, dass mit der Förderung begonnen werden kann. Die Verantwortung für dieses Durcheinander liegt eindeutig im Ministerium.

Der VBE fordert die Ministerin und die Landeregierung auf, bereits jetzt Vorsorge zu treffen, dass diese Fördermaßnahme dauerhaft gesichert stattfinden kann und in den kommenden Jahren institutionalisiert wird.

Dazu gehören folgende Erfordernisse:

- SPRINT muss als gemeinsame Aufgabe von Grundschule und Kindergarten unter der Federführung der Grundschule verstanden werden. Es muss im Interesse des Bildungswesens liegen, dass bei diesen Kindern möglichst früh mit intensiver Förderung begonnen wird.

- Kindergärten sind aufgefordert, frühzeitig mit eigenen Kräften bei geringen Deutschkenntnissen aktiv zu werden bevor die intensive Sprachförderung (SPRINT) im letzten Kindergartenjahr eventuell starten muss.

- SPRINT selbst darf keine Angelegenheit von Honorartätigkeit bleiben. SPRINT muss Aufgabe von ausgebildeten (DaZ) Lehrkräften werden. Es gehört zur Aufgabe von Lehrkräften, mit einer Lerngruppe unter curricularen Bedingungen zu arbeiten.

- Dazu muss die DaZ-Ausbildung in den Schulen und in der Qualifizierung der Erzieher/innen durch Weiterbildungsmaßnahmen des IQSH forciert werden.

- SPRINT muss sukzessive auf das ganze letzte Kindergartenjahr vorverlegt werden.

- Die Gruppengröße sollte 5 Kinder nicht überschreiten. Berichte aus der Praxis weisen darauf hin, dass bereits 8 Kinder zu viel sind.

- Einem Elternteil sollte die Teilnahme ermöglicht werden.

- Gesetzlich müssen Möglichkeiten einer Verpflichtung für die Teilnahme erarbeitet werden. Dauerhafte, also zuverlässige Teilnahme wird auf freiwilliger Basis nicht möglich sein.

- Als Ort der Förderung bietet sich vorrangig der Kindergarten an. Die zuständige Grundschule als neutraler und zukünftiger Lernort bietet sich vor allem dann an, wenn Kinder aus mehreren KiTa zusammengefasst werden.

- Der hohe Arbeitsaufwand der Grundschule muss wegen dieser neuen Aufgabe mit Poolstunden ermöglicht werden

Für die Förderung selbst muss ebenfalls auf qualitativer Ebene noch Einiges vorbereitet und erarbeitet werden.

Dazu gehören:

- Ein Curriculum muss erarbeitet werden.

- Das Personal muss fortgebildet werden, bzw. über besondere Kenntnisse verfügen:
o in Bezug auf die besondere Didaktik und Methodik einer Arbeit in dieser Altersgruppe und des Spracherwerbs von Deutsch als Zweitsprache.
o in Bezug auf eine Situationsanalyse von Kindern mit Migrationshintergrund und eventuell auf Probleme unter konkurrierenden Migrantengruppen.


SPRINT ist zu wichtig, als dass die Ergebnisse dem Zufall überlassen werden können.

SPRINT darf keine Randstellung unter den bildungspolitischen Aufgaben haben.







                 

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