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?Nicht die Schule macht krank, sondern die Verhältnisse?
?Nicht die Schule macht krank, sondern die Verhältnisse?

Presseerklärung des VBE-Landesvorsitzenden vom 07.11.2001

Was in der Wirtschaft Pflicht ist, wird schon seit Jahrzehnten den Schulen aus Kostengründen vorenthalten: Betriebsärzte, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz nach dem Arbeitsschutzgesetz (1996) am Arbeitsplatz Schule beurteilen und erforderliche Schutzmaßnahmen festlegen. Unter dieses Gesetz fallen alle in den Schulen arbeitenden Personen: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das Hauspersonal.

Während für Schülerinnen und Schüler die Unfallkasse und für das Hauspersonal der Schulträger zuständig ist, stehen die Lehrkräfte im Regen; für sie gibt es keinen arbeitsärztlichen Dienst.

Da zu einer modernen Personalentwicklung neben der Qualifizierung Motivation und Gesundheitsfürsorge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwei weitere wichtige Säulen sind, muss auch die Frage beantwortbar sein:

Was tut der Dienstherr im Rahmen der Gesundheitsfürsorge im Hinblick auf die hohen Zahlen, der früher aus dem Dienst scheidenden Lehrkräfte?

Der VBE als gewerkschaftliche Interessensvertretung der Lehrkräfte im Primar- und Sekundarstufenbereich I fordert aus diesem Grunde die Ministerin und die Landesregierung auf, Worten nun auch Taten folgen zu lassen.

o Die zzt. beabsichtigte Streichung der Altersteilzeit für Lehrkräfte muss zurückgenommen werden. Diese Entscheidung ist ein Eingriff in die Lebensplanung derer, die schon längst mit ihren Kräften haushalten müssen und deren Enttäuschung zum wiederholten Male vorprogrammiert ist.

o Die Altersermäßigungen müssen wieder erhöht werden.

o Klassenfrequenzen müssen auf eine machbare Größe reduziert werden.

o Wir erkennen die Erhöhung der Ausgleichsstunden für die Schulleiter als einen ersten kleinen Schritt an. Fordern aber auch für deren Stellvertreter als unverhältnismäßig hoch belastete Kollegen mehr Luft (Ausgleichsstunden) für die Bewältigung ihrer Aufgaben.

Gesundheit ist die Voraussetzung für die Erhaltung der Arbeitskraft und nicht zum Nulltarif zu haben. Die Kosten könnten jedoch geringer ausfallen als die Zahlung frühzeitiger Pensionen.

Absichtserklärungen und Anerkennung in Worten haben wir genug gehört.

Die Lehrkräfte brauchen nun spür-bare Zeichen. Das Kabinett hat am kommenden Dienstag die Möglichkeit, weitere Schritte zu machen.

Rüdiger Gummert, Landesvorsitzender, r.gummert@vbe-sh.de





                 

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