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Statement des Landesvorsitzenden vor dem Bildungsausschuss
Der VBE bewertet anhand von 5 Gesichtspunkten den vorliegenden Gesetzentwurf und zwar, wie das Fördern schwacher, benachteiligter und problembehafteter Kinder und Jugendlichen im Schulsystem nachhaltig umgesetzt werden soll.

1. Der VBE akzeptiert die Bildung von Regionalschulen als folgerichtige Antwort auf demografische Entwicklungen.
? Die Schülerschaft der Hauptschule hat sich nicht nur reduziert, sondern setzt sich heute anders zusammen.
? Für diese Schüler haben sich deutliche Erschwernisse auf dem Weg in die Berufswelt eingestellt.
Ein Isolieren dieser Schülerschaft ist mit gegenseitiger Toleranz nicht vereinbar und kann in einer gut versorgten Regionalschule vermieden werden.
Es kann vermieden werden,
- wenn Hauptschüler eine 10jährige Schulzeit zugestanden bekämen,
- wenn Hauptschüler nicht zusammen mit den Schülern der Förderzentren als jüngste in eine Berufswelt geschickt werden, die 15jährige nicht einstellen kann,
- wenn für Hauptschüler längeres gemeinsames Lernen in einer Schule nicht nach nur 9 Jahren endet.

2. Der VBE fordert also für alle Schülerinnen und Schüler, eine Mindestvollzeitschulpflicht von 10 Jahren: Das gilt für die Hauptschüler ebenso wie für die Schüler der Förderzentren.
Wir dürfen es uns nicht leisten, Schülerinnen und Schülern mit dem höchsten Lernbedarf die kürzeste Schul- und Lernzeit zuzumuten.

3. Die Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten in der deutschsprachigen Kommunikation (SPRINT) gehört nach Auffassung des VBE in die Hand der Grundschulen, die personell entsprechend auszustatten wären.

Mit der Auflösung der Vorklassen vor ein paar Jahren und jetzt der Schulkindergärten sollen nun alle Kinder vom fast 7jährigen bis zum stark entwicklungsverzögerten 6jährigen stichtagsabhängig in die neue und völlig andere Schulwelt mit ihren besonderen sozialen Anforderungen gehen.
Für die entwicklungsverzögerten ist dies eine Katastrophe. Es kommt einer Zwangsintegration gleich.
Deshalb fordert der VBE für diese deutlich benachteiligten Kinder die Chance einer einjährigen Rückstellung und einer besonderen Förderung.

4. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf benötigen eine außerhalb der allgemein bildenden Schulen liegende eigenständige Schulart. Nur sie kann die sonderpädagogische Förderung in ihrer Region sicher stellen.
Der § 62 (4) fordert die Schulträger förmlich auf und der § 9 (2) in abgeschwächter Form, Förderzentren, obwohl sie besondere Schulart sind, mit allgemein bildenden Schulen organisatorisch zu verbinden. Die organisatorische Verbindung führt laut § 62 (1) zur Auflösung vollständig eingebundener Schulen und damit zum Verschwinden dieser Schulart und zum Schwinden der sonderpädagogischen Kompetenz in der Region vor Ort.

Der VBE fordert den Landtag heute auf, von dieser Entwicklung Abstand zu nehmen und die Eigenständigkeit der Förderzentren in dem neuen Schulgesetz zu verankern.

5. Um den Bogen zu den Eingangsworten zu schließen:

Schulsozialarbeit muss expressis verbis
im Schulgesetz verankert werden: für alle Schularten, für die benachteiligten und problembehafteten Schülerinnen und Schüler.

Emsdetten und die Vorgänge in dieser Woche machen eines deutlich:

Wir brauchen Sozialarbeiter in der Schule und ausgebildet für die Schule.

Nur wenn wir auf vielfältige Weise schwache, benachteiligte und problembehaftete
Kinder und Jugendliche umfassend fördern und in ihrer Schulzeit unterstützen,
gelingt ihnen eine gute Integration in die Gesellschaft.

Diese Kinder und Jugendlichen müssen es uns, auch im Sinne des Geldes, wert sein.





                 

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