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Eignungstests nicht geeignet für bessere Lehrer
Eignungstests sind kein geeignetes Mittel, genügend qualifizierte und persönlichkeitsstarke Lehrkräfte für die Schulen zu finden

VBE-SH fordert Umstellung der Lehrerausbildung auf die Erkenntnisse der Potsdamer Lehrerstudie

Mit Auslese bestehenden Lehrkräftemangel beheben zu wollen, ist der falsche Ansatz, den Unterrichtsbedarf der Zukunft zu sichern. Während sich SH und andere Bundesländer unter hohem Aufwand bemühen, Quereinsteiger wie Förster (Niedersachsen) und Physiker für den Unterricht in Mangelfächern zu qualifizieren, hilft es nicht, bereits unter den 18 bis 20jährigen durch Eignungstests per Auslese neue Mangelsituationen herbeizuführen.

Es ist eine stark vereinfachte Sichtweise zur Persönlichkeitsentwicklung junger Erwachsener, dass man die nötige starke Persönlichkeit und natürliche Autorität mit 18 habe oder nicht. Ein großer Teil der heute qualifiziert arbeitenden Lehrkräfte wären als junge Studenten ebenfalls an einem Eignungstest, der ihre Persönlichkeit zum Gegenstand gehabt hätte, durch das Raster gefallen.

Der VBE als Mitauftraggeber der Potsdamer Lehrerstudie weist auf die erfolgreiche Untersuchung hin, nach der Studierende nach einem Selbsttest zur Erfassung der eigenen Stärken und Schwächen beraten, begleitet und trainiert wurden, zu einer für den Lehrerberuf günstigeren Persönlichkeitsstruktur gefördert werden konnten.
Damit hat das systematische Fördern in der Ausbildung zum Lehrer sich bewährt, nicht das Aussortieren.

Besondere Aufgaben fallen hierbei nach Auffassung des VBE dem Studium und dem Referendariat zu. Die heutige Situation ist jedoch weit davon entfernt, die jungen Menschen auf den Lehrerberuf gezielt und qualifiziert vorzubereiten:

- Wir erleben, dass Referendare, die in anderen Bundesländern studiert haben, mit Beginn des Referendariats zum ersten Mal vor einer Klasse stehen und die Belastungen, die sie erwarten werden, nicht einmal erahnen können.
- Wir stehen jedoch auch nicht besser da: Ein Bachelor-Studium soll polyvalent ausbilden, nicht gezielt und konzentriert auf den Lehrerberuf; Praktika als längerfristige Begegnung mit der Schulwirklichkeit wurden in Schleswig-Holstein systematisch von zweimal 4 bzw. 6 Wochen auf inzwischen dreimal vierzehn Tage eingedampft.
- Konflikttraining bedarf langfristiger Übung und Supervision. Aus Kostengründen werden höchstens vereinzelt Tageskurse angeboten.
- Der Mut, für die Schüler auf diesem Gebiet Geld in die Hand zu nehmen, fehlt.

Der VBE mahnt seit Jahren dringend erforderliche Maßnahmen in den drei Phasen der Lehrerausbildung, in Studium, Referendariat und der Lehrerfortbildung, an.
Die Potsdamer Lehrerstudie hat wichtige Erkenntnisse nun gründlich untermauert.

Es gilt den jungen Menschen, die Lehrkraft werden wollen, in solchen Selbsttests die Ansprüche und Anforderungen an den Lehrerberuf vor Augen zu führen.
Es gilt sie zu fördern, statt auszulesen.



                 

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