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Resolution des VBE
Am 20. 4. wurde die Studie zum Schulabsentismus, die vom Bildungsministerium und dem Rat für Kriminalitätsverhütung in Auftrag gegeben wurde, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Sie machte auf die nicht hinnehmbare Größenordnung bei Förderschulen und Hauptschulen aufmerksam.
Wie der Presseerklärung zu entnehmen ist, forderte die Ministerin die Schulen auf, ein Handlungskonzept auch unter Einbeziehung der Eltern, Schüler und der Jugendhilfe zu entwickeln.

Resolution des VBE

Schulabsentismus, von fehlender Beteiligung im Unterricht über Vermeidungs- und Verweigerungsstrategien bis hin zum Schulschwänzen, ist ein gesellschaftliches Problem, dem sich die Schule stellen muss. Sie hat die immer schwieriger werdende Aufgabe, die Gesamtpersönlichkeit der Schülerinnen und Schüler gegen gesellschaftliche Negativ-Einflüsse zu festigen. Wenn die Persönlichkeit gerade von gefährdeten Jugendlichen stabilisiert werden soll, muss die Zukunftsperspektive als klares Ziel in den Vordergrund treten.

Aus diesem Grunde fordert der VBE die Landesregierung, die Kreise und Kommunen auf, die Schulen in dieser schwierigen Aufgabe zu unterstützen und ihrerseits ein Handlungskonzept zu entwickeln:

1. Schulen benötigen Fachpersonal für Schulsozialarbeit.

2. Die vor uns liegenden Veränderungen der Schullandschaft, die Zusammenführung von Schulen zu Regional- oder Gemeinschaftsschulen setzen finanzielle Ressourcen frei, die den Schülerinnen und Schülern nicht vorenthalten werden dürfen. Ein Teil kann dem Aufbau einer flächendeckenden Schulsozialarbeit zugeführt werden.

3. Schulsozialarbeit muss als Aufgabe und Verpflichtung des Landes wie auch der Kreise und Kommunen verstanden werden. Das Schwarze-Peter-Spiel, auf den jeweils anderen zu verweisen und am Ende nichts zu tun, muss gestoppt werden.

4. Die Landesregierung wird aufgefordert, die Verantwortung zu übernehmen und den ersten Schritt zu einer soliden Finanzierung der Schulsozialarbeit zu gehen.

5. Der VBE schlägt die Bildung eines Fonds zur Finanzierung der Schulsozialarbeit gedrittelt aus Mitteln des Landes, der Kreise und der Kommunen vor.

6. Der VBE fordert in einem Stufenplan mit den Schulen in sozialen Brennpunkten zu beginnen und dann sukzessive mit den übrigen Schulen fortzufahren.

Der Koalitionsvertrag besagt: ?Sie (Die Koalition) wird im Bereich der Jugend- und Familienpolitik sich dafür einsetzen, dass für Kinder und Jugendliche mit besonderem erzieherischen Bedarf schulische Hilfen zur Verfügung stehen.?

Der VBE fordert die Landesregierung auf, sich diese einmalige Chance im Sinne der gefährdeten Kinder und Jugendlichen nicht entgehen zu lassen und frei gewordene Finanzen beherzt für Schulsozialarbeit einzusetzen.



                 

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