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PISA muss zum Umdenken führen
PISA muss zum Umdenken führen


Der VBE stellt fest,
dass PISA Ergebnisse zutage gefördert hat, aber keine Kausalanalyse ersetzt und diese auch nicht beansprucht.

Der VBE erinnert:
Schule ist Teil der Gesellschaft, Schule kann aber nicht Therapiezentrum sein. Die Gründe für das schlechte Abschneiden unserer Schülerinnen und Schüler sind daher auch in außerschulischen Faktoren zu suchen.
1. Kinder werden bei uns immer weniger als Chance für Zukunft gesehen, sondern als Belastung.
2. Die Wertschätzung von Lernen und Bildung ist insgesamt gering und zudem Abhängig vom sozialen Status.
3. Die Ausgaben für schulische Bildung liegen seit langem unter dem OECD-Durchschnitt. Dennoch treffen Haushaltssanierungen immer noch den Bildungsbereich.
4. Pädagogische Prozesse in Bildung und Erziehung finden kaum eine wissenschaftliche Begleitung.
5. Die Entwicklung der Erlebnisgesellschaft hat bei uns dazu geführt, dass die Bereitschaft anzustrengen gesunken ist.
6. Viele Eltern kommen ihrem Erziehungsauftrag nicht ausreichend nach.

PISA ermutigt uns, gesellschaftliche Umdenkungsprozesse beherzt anzugehen und sich auf die wesentlichen Werte zu konzentrieren.

Der VBE fordert:
a) Die Ausgaben für Bildung und Erziehung müssen grundsätzlich von Einsparungen befreit und als Investitionen in die Zukunft bewertet werden.
b) In der Schule muss mehr Zeit für Lernen zur Verfügung stehen - mehr Unterricht in den Kernfächern und Entlastung von unterrichtsfremden Aufgaben.
c) Der Benachteiligung aufgrund der sozialen Herkunft muss besonders entgegengewirkt werden: durch Stärkung der Grundschule, durch Verbesserung der Lernbedingungen in allen Schularten, durch Unterstützung mit Sozialpädagogen und Experten für Lern- und Verhaltensauffälligkeiten.
d) Die Unterrichtsqualität muss verbessert werden durch wissenschaftliche Forschung, Lehrerfortbildung und entsprechende Rahmenbedingungen.
e) Die Lehrerbildung muss sich als Berufswissenschaft an den Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer und den Erfordernissen ihrer Arbeit orientieren.
f) Die Unterrichtsversorgung und die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte müssen sich verbessern.
g) Alle Eltern müssen den Erziehungsauftrag für ihre Kinder verantwortlich wahrnehmen können.

Dem VBE geht es um die Qualität von Bildung und Erziehung.

Schulen müssen den Kindern und Jugendlichen Mut zum Denken und zum Zweifel, Freude an der Leistung und am Entdecken vermitteln.

Lehrerinnen und Lehrer brauchen für ihre Arbeit das Vertrauen und die Unterstützung der Gesellschaft und ihrer Politiker.

VBE



                 

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