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Entwurf der Zeugnisverordnung


Stellungnahme des VBE


Mit dieser VO wird der Versuch unternommen, alle Schularten in einer Verordnung zu berücksichtigen.
Dennoch bleibt der Geltungsbereich unklar.
Der VBE fragt an, ob nur die allgemein bildenden Schulen zusammengefasst wurden oder ob die Förderzentren von dieser VO ausgenommen werden. Sollte ersteres zutreffen, stellt sich die Frage, warum in § 6 (1) und in §8(2) Regelungen für die berufsbildenden Schulen aufgenommen wurden, die Förderzentren jedoch fehlen.


Zu §1 Zeugnisarten

Der VBE bemängelt, dass mit dem Halbjahreszeugnis im ersten Halbjahr der Schuleingangsphase positive Errungenschaften der alten Zeugnisordnung mit dem Badewasser fortgeschwemmt werden. Die reinen Elterngespräche hatten sich bewährt.
In einer Schuleingangsphase, in der alle Kinder starten müssen, bereits nach einem halben Jahr trotz eines Gespräches ein Zeugnis auszustellen, ist unsinnig und überflüssig.

Unter Absatz 3 und 4 sollten auch die Abschluss- oder Abgangszeugnisse der Förderzentren L und G aufgenommen werden oder ein Verweis auf § 5 Absatz 2 dieser VO erfolgen.


Zu § 2 Beurteilungsbereiche

Absatz 2: Die Differenzierung in fachliche Leistungen und Leistungen im fachübergreifenden Unterricht ist nicht klar.
Beurteilt werden immer alle Leistungen im Unterricht.


Zu § 3 Zeugnisformen

Die Aufnahme der Tabellenform in diese Verordnung ist richtig und wird vom VBE begrüßt.


Zu § 4: Notenstufen, Notenübertragungsskala

Absatz 3: Die Übertragungsskala ist für Nicht-Gesamtschullehrkräfte nicht nachvollziehbar.





Zu § 5: Zeugnisse für Schülerinnen und Schüler bei sonderpädagogischem Förderbedarf

Festgelegt wird, dass der Förderschwerpunkt im Zeugnis zu vermerken ist. Vermutlich im Kopfteil des Zeugnisses ( ? entsprechend dem oben vermerkten Förderschwerpunkt ?). Dieser Hinweis könnte in §2(3) untergebracht werden, damit eine Stigmatisierung der Schülerinnen und Schüler vermieden wird.

In Absatz 2 wird geregelt, dass die Schülerinnen und Schüler ein Abschlusszeugnis erhalten, wenn sie die Ziele ihres Förderplanes erreicht und die von der obersten Schulaufsicht empfohlenen Kriterien erfüllt haben.
Wir werden vermutlich noch mit Empfehlungen zu rechnen haben.


Zu § 6 Nachteilsausgleich

Es ist richtig, dass ein Nachteilsausgleich nicht nur für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sondern auch für andere Schüler nötig sein kann.

Absatz 2: ?Über Art und Umfang eines zu gewährenden Nachteilsausgleiches entscheidet der Schulleiter.? Dies sollte nach Anhörung der Klassenkonferenz und der Sonderschullehrkräfte gemäß deren Vorschläge erfolgen.


Zu § 7 Zusätzliche Vermerke

In diesem Katalog muss ebenfalls festgelegt werden, an welcher Stelle des Zeugnisses der sonderpädagogische Förderschwerpunkt als Vermerk aufgenommen wird.

In Absatz 1 Nr.13 sollte hinzugefügt werden, dass auf Antrag oder Zustimmung der Erziehungsberechtigten nicht volljähriger Schülerinnen und Schüler Hinweise auf andere Leistungsnachweise oder Bescheinigungen erfolgen können.


Zu § 8: Ausfertigung, Entlassung

Absatz 2: ?Die Entlassung erfolgt frühestens acht Unterrichtstage vor Beginn der Sommerferien, in Bildungsgängen, die mit einer Prüfung abschließen, mit dem Ablegen der Prüfung.?
Wir hoffen, dass dies im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass Prüfungen nur innerhalb dieser acht Tage abgehalten werden dürfen.




                 

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