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VBE zum Landesbesoldungsgesetz

Nach dem neuen Schulgesetz und der nun begonnenen Umstrukturierung der Schullandschaft in Schleswig-Holstein ist es nur richtig, die Besoldungsstruktur diesem Prozess anzupassen.
Die Fortschreibung der alten Besoldungsstruktur, die sich an Schülerzahlen und Laufbahnen akribisch orientiert, ist jedoch nicht mehr nachvollziehbar. Sie ist in der vorgelegten Fassung überwiegend laufbahnorientiert und lässt die Orientierung an den Funktionen und Aufgaben vermissen.

Der VBE lehnt deshalb diesen Entwurf ab und fordert eine neue Besoldungsstruktur für die Funktionsstellen an den Schulen in SH. Das besoldungsrechtliche Abstandsgebot darf hier nicht mehr greifen.
Das Besoldungsrecht muss ebenfalls die veränderte Struktur des IQSH berücksichtigen.

Begründung:

Die Schulen werden künftig mit einer hohen Arbeitsdichte und Verantwortung im Bereich der Schulorganisation zu tun haben. Dies gilt für alle Schulen, sei es ein selbstständiges Förderzentrum, das mit mehreren Schulen verstärkt kooperieren muss, seien es die Grundschulen, Regionalschulen, Gemeinschaftsschulen usw.

Für den VBE wirkt diese beabsichtigte Änderung wie der mühsame Versuch ausgelaufenes Quecksilber wieder einzufangen. Eine Ordnung ist nur noch mühsam zu erkennen und nicht mehr nachvollziehbar.
Dies gilt insbesondere für den Wirrwarr an Dotierungen in den organisatorisch verbundenen Schulen mit dem Festhalten an Schülerzahlen und zugleich an Laufbahnen. Deshalb fordert der VBE auch eine übersichtliche Fassung zu erstellen.

Ungerechtigkeiten, ungleiches Maß bei gleicher Verantwortung und gleichen Aufgaben sind das Fazit dieser Gesetzesänderung. Vor allem für Funktionsträger, die im Team zusammenarbeiten sollen, wird es zu einer erheblichen Verärgerung führen. In Zeiten der intensiven Schul- und Organisationsentwicklung ist dies ein erhebliches Hindernis. Gerade die Regional- und Gemeinschaftsschulen brauchen motivierte und durch Besoldung respektierte Funktionsträger.

Im Einzelnen:

Regionalseminare und Landesseminare gibt es nicht mehr (Seite 5 und 7 oben, Seite 6 unten).

Das Schulgesetz kennt nicht mehr die Bezeichnung ?Sonderschule für Lernbehinderte (Förderschule)? (Seite 8/9).

Nicht klar ist und dementsprechend muss formuliert sein, dass in die maßgebliche Schülerzahl einer organisatorischen Verbindung mit einer Grundschule die Schülerzahl der Grundschule für die Dotierung des Schulleiters und seines Stellvertreters einbezogen ist.
Gleiches muss für die organisatorischen Verbindungen mit den Förderzentren gelten.

Die Schulleiterposition (FöZ), die bei organisatorisch verbundenen Systemen mit dem Förderzentrum in eine Koordinatorenstelle umgewandelt wird, wird mit dem Absenken auf A 13z abqualifiziert.
Entscheidend ist, dass die Koordinatoren sich auf Augenhöhe begegnen können.

Diese möglichen Konstellationen sind nicht akzeptabel:

Gemeinschaftsschule (360 Schüler):
Rektor A 13z (da G+H), Konrektor A 15 (da Gym) und Koordinator A 13z, ggfs. Koordinator GS A 13.

Gemeinschaftsschule (500 Schüler):
Rektor A 14z (da G+H), Konrektor A 15 (da Gym) und 2 Koordinatoren A 13 und A 14 (da RS), ggfs. Koordinator GS A 13. und/oder Förderzentrum A 13z.

Das Pech der falschen Herkunft (Laufbahn) lässt den Schulleiter GH schwach dastehen.
In beiden Fällen ist beispielsweise der Koordinator GS am geringsten besoldet im Team der Schulleitung, obwohl er für eine erhebliche Schülerschar die Koordinierungsaufgaben erfüllen soll.

?Die Laufbahn zählt, nicht die Aufgabe?




                 

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