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Stellungnahme des VBE zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung II (APO II)

Der VBE beruft sich in seiner Stellungnahme auf Rückmeldungen von Referendaren, Ausbildungslehrkräften und Schulleitungen.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) begrüßt, dass nach der Startphase der Lehrerausbildung durch die OVP nun eine Chance auf Verbesserungen genutzt wird.

Dazu gehören die beabsichtigte stärkere Unterrichtsberatung durch die Studienleiter und die Konzentration auf nur eine Hausarbeit.

Die schrittweise Verkürzung der Ausbildungsdauer im Referendariat von 24 Monaten auf 18 Monate ist jedoch in keiner Weise akzeptabel.
Maßgeblich für die Dauer eines praxisorientierten Teils der Lehrerausbildung darf nur der Umfang der erforderlichen Inhalte sein.
Eine rein fiskalische Begründung (Dauer der Gesamtausbildung, Gewinnung von Ressourcen) ist aufgrund der hohen Anforderungen an den Lehrerberuf eine Abwertung des Lehrerberufs.
Darüber hinaus ist eine Kürzung der Ausbildungszeit bei gleichzeitigem Erhalt des Umfanges der Ausbildungsmodule eine Zumutung für eine qualitative Ausbildung und brennt die jungen Lehrkräfte aus, bevor sie im Schulbereich Fuß fassen können.
Der VBE fordert, dass ein Gesamtkonzept für die Lehrerausbildung vom Studium bis zum Ende des Referendariats vorgelegt wird, damit Änderungen wie die der APO II nachvollzogen werden können. Querverweise in der Begründung sind so keine Hilfe.
Hier fehlt Transparenz.
Außerdem fehlt die Akkreditierung der Lehramtsstudiengänge in Flensburg immer noch.

Nicht geklärt ist, wie die Ausbildung zur Sonderschullehrkraft geregelt sein soll, wenn diese Schulen keine eigenen Schüler haben bzw. wenn Schulen mit Gemeinschaftsschulen organisatorisch verbunden wurden und dort keine eigenen Klassen mehr haben, die Ausbildung jedoch in einem Teil verpflichtend im Förderzentrum sein soll.
Es muss auf jeden Fall vermieden werden, dass Lehrkräfte ausgebildet werden, die das Unterrichten einer Lerngruppe nicht mehr über einen längeren Zeitraum gelernt und trainiert haben.

Nicht akzeptiert wird ebenfalls, dass Mentoren weiterhin für den Bereich der mündlichen Prüfung ausgeschlossen sind. Sie sind die einzigen, die für die Ausbildung hautnah verantwortlich zeichnen.

Der VBE fordert, mit der Trennung nach unterschiedlichen Schularten aufzuhören und die Bezeichnungen der jungen Referendare einheitlich auf ?Referendar? festzulegen: Lehrer ist Lehrer und jeder mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Schon vor dem Hintergrund der zzt. laufenden Schulveränderungen und dem Zusammenwirken unterschiedlicher Professionen in den schulartübergreifenden Schulen festigt die Verordnung mehr trennende als zusammenführende Elemente.


Zur Stellungnahme in den einzelnen §§ wenden Sie sich bitte unter Kontakt an den VBE. Wir senden die gesamte Stellungnahme gern zu.



                 

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