Home Sitemap Kontakt Impressum
Suche    
Montag  • 18. Dezember, 2017            
                 

  • Wir über uns
  • Das bieten wir
  • Landesvorstand
  • Kreisverbände
  • Archiv
  • Termine
  • Links
  • VBE-Medien
  • Junge Lehrkräfte
  • StudentInnen

Jetzt Mitglied werden

Interner Bereich
   
 










VBE vermisst Nachhaltigkeitspreis für Schulpolitik

Nortorf, den 12.11.2009

?Anlässlich der Verleihung der Deutschen Nachhaltigkeitspreise 2009 an die 29 Unternehmen und 5 Einzelpersonen, darunter W. Schäuble und J. Fischer, in der vergangenen Woche stellt der VBE als Interessenvertretung der Lehrkräfte die Frage, warum nicht ein einziges politisches Projekt bzw. die Schulpolitik eines Landes ausgelobt wird,? so der Landesvorsitzende Rüdiger Gummert auf der Delegiertenversammlung des VBE Schleswig-Holstein am 12.11. in Nortorf.

?Nachhaltige Entwicklung, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit verbindet und die Entwicklungsfähigkeit eines Systems in den Blick nimmt?, so Gummert weiter, ?darf nicht vor den Schultüren halt machen.?

Weniger wichtig seien in diesem Zusammenhang Faktoren wie das Sparen von Strom und Papier, sondern der respektvolle Umgang mit den ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen einer zukunftsorientierten Bildung.

Zu den ökologischen Grundlagen einer Gesellschaft und einer Bildungspolitik zählen für den VBE als ?Rohstoffe?, an denen nicht Raubbau betrieben werden darf, die Schüler und Lehrkräfte:
Schüler, die schon morgen eine leistungsfähige Gesellschaft bilden sollen, müssen so behandelt werden, dass niemand zurück, niemand außer acht gelassen wird. Dazu fordert der VBE politische Unterstützung in der Handlungsfähigkeit der Schulen, Schüler in ihrem Streben nach Beachtung und Anerkennung zu stärken, sowie die Unterstützung eines modernen Schulbaus, weg von der Käfighaltung hin zu einem Leben und Arbeiten in echten Freiräumen.
In Bezug auf die Lehrkräfte, muss angesichts eines sich abzeichnenden Lehrermangels von erheblichem Ausmaß die Arbeitskraft einer Lehrkraft und damit einhergehend die Lehrergesundheit als wichtiger Rohstoff betrachtet werden.
Deshalb sei es, so Gummert, unverantwortlich, dass die Arbeitskraft der Lehrkräfte bis an den Ruin ihrer Gesundheit ? insbesondere in den Grundschulen - ausgebeutet und durch Aufgabenüberfrachtung verschlissen werde.

Ökonomisch gesehen muss endlich wahr genommen werden, dass Geiz, aber auch Sparsamkeit an falscher und früher Stelle zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen wird. Dazu zählen angekündigte Planstellenstreichungen, falsche Schlussfolgerungen auf negative demografische Entwicklungen und auch die finanziellen Verweigerungen für das Kinder- und Jugendlichenalter in der Schule
Die Devise ?Früh investieren statt spät reparieren? erwartet der VBE gerade in einer Zeit rückläufiger Schülerzahlen.
So erwartet der VBE auch, dass jeder Cent, der frei wird, im Bildungsbereich bleibt!

Das Soziale in dem Dreigespann neben Ökologie und Ökonomie zu beachten, heißt die Kinder wirtschaftlich armer Familien, die sozial und emotional beeinträchtigten Kinder und Jugendlichen und die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Blick zu nehmen und im Blick zu behalten.
Das ist soziale Verantwortung im Sinne des VBE. Das ist Bildungsgerechtigkeit, wie sie der VBE schon seit Jahren fordert.

Der VBE erwartet deutliche Unterstützung zur Stärkung der Schulen mit unterstützenden Systemen wie ASD und anderer freier Anbieter
Nachhaltige Entwicklung gelingt nur im Einvernehmen mit den Lehrkräften.
Ein ?weiter so wie bisher? kann der VBE nicht akzeptieren.






                 

  Aktuelle Termine


Mehr Gerechtigkeit
wa(a)gen.


  Tarifrecht (Infoschreiben)
  Dienstrecht
  Schulrecht
  VBE Partner
  Besoldung
  • Besoldungstabellen
  • Vergütungstabelle
  • Besoldungsvergleich
  • Pension





© 2002-2017 VBE SH e.V.