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Verlassen mit der Verlässlichkeit

von Rüdiger Gummert, Landesvorsitzender

Im Ergebnis kamen die Forderungen des VBE zusammen:

Die neue Regelung zur Altersermäßigung ist ein erster richtiger Schritt.
Sie allein führt jedoch nicht zu einer gesundheitlichen Stärkung der Grundschule.

Zeitdruck, fehlende Anerkennung, wenig Einflussmöglichkeiten, Überforderung durch die erheblich gestiegenen Aufgaben und Erwartungen sind die Hauptfaktoren für die erhebliche Belastung in der Grundschule. Das Gleichgewicht zwischen Ressourcen und Belastungen hat sich erheblich ins Negative verschoben. Sie fühlen sich allein gelassen mit unlösbaren Problemen in den Eingangsklassen. Unterstützungsmaßnahmen greifen spät oder gar nicht. Assistenzen sind dringend erforderlich. Schnelle Lösungen für die steigende Zahl an Schulbegleitungen sind nötig. Die Unterstützung durch das Bildungsministerium ist gefragt.

Der Gesundheitszustand der Grundschullehrkräfte ist stark angegriffen.
Die hohe Krankenquote wird im Sinne eines Gesundheitsmanagements nicht erfasst, damit endlich Konsequenzen gezogen werden können.
Doppelbesetzungen, die nicht ohne Grund in bestimmten Klassen gezielt eingesetzt werden, müssen für Vertretungsunterricht ausgelöst werden. Das führt u.a. zu Mehrbelastung.

Verlässlichkeit der Grundschule als starrer Rahmen lässt kein flexibles Reagieren zu; in Krankheitsphasen und bei Fortbildungsbedarf: Die Verlässlichkeit muss in harten Vertretungszeiten aufgelöst werden können. Sonst bleibt sie in diesen Zeiten auf Kosten der Gesundheit bewegungsunfähig.

In kleineren Schulen hat fast jede Lehrperson an fast allem mitzuarbeiten. Das ist ein hoher Zeitaufwand.

Im Moment haben Lehrpersonen das Gefühl, dass alle in den Schulen auf Deubel komm raus alles neu erfinden. Das ist falsch verstandene Freigabe zur Selbstbestimmung.

Bei der Entwicklung der Schuleingangsphasen zu einer für die Schule verträglichen Lösung wurde mit der Freigabe in die Erprobungsphase hineingegrätscht. Alter beigelegter Streit flammt wieder auf und führt zu Unfrieden.

Weitere Vorschläge:
- Zeitweise Auflösung der starren Beaufsichtigungszeiträume im Rahmen der Verlässlichkeit für besondere Situationen

- Der übermäßig hohe Beratungsbedarf durch Konferenzen, Elterngespräche, schulartübergreifende Sitzungen und außerschulische Netzwerke wird in keiner Weise anerkannt und berücksichtigt. Eine Stunde für Beratungszeit wäre schon ein großer Schritt. Weniger ist oft mehr!

- Grundschulen in größeren Systemen (an RegS und GemS) geraten aus dem Focus der Schulentwicklung, da die unterschiedlichen Auffassungen zur pädagogischen Ausgestaltung der 5. und 6. Klassen sehr viele Schulen in ihrer Entwicklung lähmen. Lehrperonen der Grundschulen fühlen sich als unterbewertete Anhängsel, verstärkt durch das Draufsatteln einer zusätzlichen Stunde bei überwiegendem Unterricht in der Grundschule.
Dies wird als Bestrafung und Deklassierung empfunden und wirkt anerkennender Beachtung entgegen.
Eine nachvollziehbare Regelung für Teilzeitbeschäftigte liegt nicht vor.

- Altersteilzeit, um sinnvoll bis zum 67. Lebensjahr arbeiten zu können.



                 

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