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Wo wird die gute Unterrichtsversorgung sichtbar?


Pressemitteilung vom 16.11.2010

Gummert beruft sich auf eine Kurzumfrage des VBE im Lande. Danach fehlen landesweit Lehrerstunden ohne Ende für Krankheitsvertretung oder als Ersatz für Mutterschutz.
Besonders viele Förderzentren scheinen betroffen zu sein. Sie beklagen ein Stundenfehl bis hin zu 50 Lehrerstunden. Ersatz wird etwa zu einem Viertel oder gar nicht gestellt, da die Mittel für Vertretung erschöpft zu sein scheinen. Als Ersatzkräfte stehen, wenn überhaupt Erstexaminierte oder sogar Studenten zur Verfügung.
Auch die Dauer dieser Fehlversorgung erstreckt sich erschreckend lang über Monate hin.

Neben den Förderzentren stehen auch die Regelschulen auf dem Schlauch.
Mit unausgeglichenem Ersatzbedarf sollen diese Schulen eine neue Schulentwicklung bewerkstelligen. Sie stehen unter hohem Erwartungsdruck durch die regionale Öffentlichkeit und sind häufig nur in der Lage den Grundbedarf aufrecht zu erhalten.
So liegen Differenzierungs- und Fördermaßnahmen auf Eis, werden Klassen unentwegt aufgeteilt oder fallen Unterrichtsstunden aus.
?Viele Schulen befinden sich in einem Teufelskreis,? so Gummert. ?Sie halten die Unterrichtsversorgung mühsam aufrecht und verschleißen die Gesundheit der mit dieser Mehrbelastung noch tätigen Lehrkräfte.?

Der VBE fordert vor dieser durchaus dramatischen Versorgung der Schulen
- die Mittel des Vertretungsfonds aufzustocken,
- mehr Planstellen bereit zu stellen,
- die geplanten Planstellenstreichungen zu reduzieren,
- ein Gesundheitsmanagement für die Schulen durchzuführen
- , zu dem auch die regelmäßige Erfassung des Krankenstandes gehört

In der Summe, so der Minister, hat sich die Unterrichtsversorgung verbessert.
Es fragt sich nur, wo diese sichtbar und für die Schülerinnen und Schüler spürbar wird.

Beispiele aus den Rückmeldungen (Von vierzig Rückmeldungen waren 2 positiv!):

FöZ: an unserer Schule fehlten in den letzten 6 Wochen 2 Kollegen, insgesamt 44 Stunden Ausfall

FöZ: Erkrankung 27 Stunden seit 6 Monaten ? teilweise durch 12 Stunden ersetzt

GS: seit 01.10. Ausfall wegen Mutterschutz von 27 Std. Ersatz ab 25.10. 6 Stunden

RegS: Grund dafür ist meiner Ansicht nach die Einstellungspraxis, bzw. die Bedingungen bei einer Einstellung in den Schuldienst, die das Ministerium setzt. Es wandern nach wie vor ausgebildete Sonderschullehrkräfte in andere Bundesländer ab

RegS: Ergibt ein Fehl von aktuell 52 std

GemS: Seit den Herbstferien 50 LWS Fehl

GemS: an unserer Schule ist vor 7 Wochen ein Kollege dauerhaft erkrankt. Ein Ersatz ist bis heute nicht in Aussicht gestellt.

GemS: in der letzten Woche fehlten so 48 Stunden

RegS: bei uns sieht die Versorgung alles andere als rosig aus

Grundschule: können zurzeit 11 Unterrichtsstunden wöchentlich nicht erteilt werden

Grundschule: Mit über 120 Stunden an organisatorischen Maßnahmen halten wir seit drei Wochen unsere verlässliche Grundschule aufrecht

GemS: heute meinte ein Kollege in der ersten Pause: uff, fühle mich so, als ob ich heute schon 20 Stunden unterrichtet hätte.. und das an einem Montag!!




                 

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