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Die Augen vor den Erfordernissen in den Schulen zu verschließen ist ein falscher Weg
Mit Befremden nimmt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) als Interessenvertretung der Lehrkräfte im Bereich der Grund-, Regional- und Gemeinschaftsschulen sowie der Förderzentren zur Kenntnis, dass die FDP Abgeordnete Cornelia Conrad in ihrer Presseerklärung vom 9. Januar das Konzept des gemeinsamen Lernens als „absoluten Murks“ , d.h. als Pfusch abwertet.
Absoluter Murks ist, genau das für Pfusch zu erklären, das in den Grundschulen seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird: Gemeinsames Lernen.
Recht hätte die FDP Landtagsabgeordnete Cornelia Conrad, wenn sie mit ihrer Pressemitteilung die Situation in Schleswig-Holsteins Schulen als „absoluten Murks“ bewerten würde, so der Landesvorsitzende des VBE Rüdiger Gummert.
Problematisch ist jedoch, dass sie in ihrer Rolle als Landtagsabgeordnete auf Pädagogik Einfluss nehmen will, obwohl ausreichend wissenschaftliche Forschung belegt, dass gemeinsames Lernen unter den entsprechenden Bedingungen fast allen Schülern entgegen kommt. „Diese Ausdrucksweise auf Stammtischniveau wird den Bedürfnissen der Schüler, Lehrer und Eltern nicht gerecht.“
Als FDP-Abgeordnete im Kieler Landtag trägt Frau Conrad seit 2009 Mitverantwortung für eine Bildungspolitik, die die Arbeit der Grund-, Regional- und Gemeinschaftsschulen sowie der Förderzentren schwächt und belastet.
Murks ist, 300 Planstellen im schulamtsgebundenen Bereich zu streichen
Murks ist, gemeinsames Lernen durch Streichung von Differenzierungschancen auszutrocknen
Murks ist, Auseinandersetzungen in den zusammen gefügten Kollegien zu schüren.
Murks ist, in eingefahrenen Bahnen zu verharren.
Murks ist auch, Inklusion mit den bestehenden Ressourcen bewerkstelligen zu wollen.
Murks ist, zu behaupten, dass das ginge.
Um nicht alles zu vermurksen, ist es aus der Sicht des VBE wünschenswert, dass endlich Gelingensbedingungen geschaffen werden, damit alle Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte effektiv lernen können. Dazu zählen Ressourcenzuteilungen für Doppelbesetzungen, schulbegleitendes Personal (u.a. Sozialarbeiter, Schulbegleiter)und gut ausgestattete Förderzentren.
Dies sind Forderungen an eine Politikerin, die selbst im Schuldienst tätig war, aber offensichtlich den Kontakt zu Schule und Forschung verloren hat.



                 

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