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Zahlen der Bertelsmann-Stiftung sind viel zu niedrig gegriffen
„Inklusion, das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht-behinderten Kindern, gibt es nicht zum Nulltarif.“ Das stellt der VBE Landesvorsitzende, Rüdiger Gummert, klar. Aus Anlass der aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung, die der Bildungsökonom Prof. Dr. Klaus Klemm erstellte, fühle sich der VBE in seiner Auffassung bestätigt, dass inklusiver Unterricht eindeutig mehr Geld kostet als derzeit investiert werde, so Gummert.

Die Bertelsmann-Studie liefert konkrete Zahlen: Wenn alle Bundesländer die entsprechende UN-Charta zur Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen umsetzten, kommen in den nächsten zehn Jahren pro Jahr zusätzliche 660 Mio. Euro auf den Bund zu. Fast 10.000 Lehrer, so die Studie, müssten bundesweit zusätzlich eingestellt werden.

„Die Zahl für Schleswig-Holstein – wir bräuchten nur 88 Lehrkräfte mehr – muss mehr als bezweifelt werden. Diese Zahl ist viel zu niedrig gegriffen“, bemängelt Rüdiger Gummert . Die Studie geht anscheinend davon aus, dass die bisherige Inklusion gut ausgestattet ist und berücksichtigt nur die Kinder mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen und körperliche - motorische Entwicklung. Der hohe Förderbedarf für sozial-emotionale Entwicklung wird in Schleswig-Holstein kaum berücksichtigt.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) fordert, dass inklusive Klassen maximal 24 Schülerinnen und Schüler haben dürfen, wobei die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf doppelt bis vierfach gezählt werden müssen.
Zudem machen diese inklusiven Klassen eine Doppelbelegung durch einen allgemeinbildenden Lehrer plus einen Sonderpädagogen erforderlich, und das für mindestens drei Viertel des Unterrichts.

„Das ist in Schleswig-Holstein weder mit den bestehenden Ressourcen noch mit nur 88 zusätzlichen Lehrkräften zu stemmen – 100 zusätzliche Planstellen jährlich in den nächsten fünf Jahren wären eher realistisch, wenn die Qualität der sonderpädagogischen Förderung erhalten bleiben soll,“ so Gummert.

Gut ist, dass die Studie der Bertelsmann-Stiftung der Öffentlichkeit und den Verantwortlichen eindringlich klar macht, dass Inklusion kein Sparmodell ist, sondern zusätzliche Kosten verursacht, wenn es zu einem Gewinn für Kinder mit und ohne Behinderung werden soll. Deswegen dürfen Schulträger und Politik den Eltern keine falschen Hoffnungen machen.

Der VBE ist für eine inklusive Schule, aber er wird darauf achten, dass sie nicht auf dem Rücken der Lehrer und Kinder ausgetragen wird.



                 

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