Home Sitemap Kontakt Impressum
Suche    
Montag  • 21. August, 2017            
                 

  • Wir über uns
  • Das bieten wir
  • Landesvorstand
  • Kreisverbände
  • Archiv
  • Termine
  • Links
  • VBE-Medien
  • Junge Lehrkräfte
  • StudentInnen

  Jetzt Mitglied werden

Interner Bereich
   
 










Erhöhung des Vertretungsfonds ist wirkungslos
VBE fordert Investitionen in Form von Neueinstellungen junger Lehrkräfte
Schon 19 Unterrichtstage nach den Osterferien (Ende der dritten Woche) zeichnet sich ein erschreckendes Bild in der Unterrichtsversorgung ab. Allein 931 Stunden Krankheitsausfall mussten in den Schulen aufgefangen werden. Dies belegen die 60 Eintragungen in die Bildungsuhr, eine vom VBE ins Internet gestellte Mahn-Webseite für mehr Lehrkräfte in Schleswig-Holstein. Wöchentlich stellen Schulen ihre problematische Versorgung anonymisiert dar.
Krankheitsfälle, Prüfungen für Schüler wie Lehrkräfte, Beratungsbesuche in der Ausbildung, Fortbildungen etc. erzwingen Vertretung für den Unterricht der Schüler in den meisten Fällen, ohne dass Ersatz zur Verfügung steht.
Der hohe Vertretungsbedarf wurde laut „bildungsuhr“ in 911 Stunden durch organisatorische Maßnahmen aufgefangen:
- Eigenverantwortliches Arbeiten = Schüler sind ohne Lehrkraft,
- Klassenzusammenlegungen,
- Klassenaufteilungen
Darüber hinaus durch:
- Einsatz von Nicht-Lehrkräften (… wer auch immer eine Klasse beaufsichtigen kann; 144 Std),
- Mehrarbeit (meist unbezahlt, 90 Std),
- Aufstockung von Teilzeitbeschäftigten in Höhe von 100 Std.
- Auflösung von insgesamt 683 Std Integration, Doppelbesetzungen, Fördergruppen und Arbeitsgemeinschaften
Auflösung von 287 Stunden Integration bzw. Prävention bedeutet, dass in diesen Stunden Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf ohne ihnen zustehende Fördermaßnahmen im Klassenverband anwesend waren und dass auch die Lehrkräfte der Regelschulen ohne begleitende Unterstützung auskommen mussten. Des Weiteren wurden in diesen 19 Tagen 290 Differenzierungsstunden der Regelschulen und u.a. 76 Förderstunden (Lese-, Rechtschreib-, Matheförderung etc.) aufgelöst, um Unterrichtsausfall zu vermeiden, leider zum Schaden der lernschwächeren und/oder benachteiligten Schülerinnen und Schüler.
Trotz aller Bemühungen mussten seit Ostern 201 Std ausfallen.
Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) fordert im Rahmen der regierungsbildenden Gespräche Investitionen in Form von Lehrereinstellungen; jährlich 300 neue Planstellen, davon 100 für den systematischen Aufbau der schulischen Inklusion, damit Schüler wie Lehrer zu Gewinnern einer bildungsfreundlichen Politik werden, damit Bildung gewinnen kann.
Lehrereinstellungen sind notwendig, da der Vertretungsfonds keine Vertretungslehrkräfte zaubern kann.
Die VBE Forderungen im Detail:
• Rückgabe der gestrichenen Planstellen.
• Verbleib aller demografisch erwirtschafteten Planstellen im Bildungssystem.
• Einstellung der jungen Lehrkräfte
• Schaffung von jährlich 100 zusätzlichen Planstellen um die Inklusion zu meistern.
Die Ergebnisse basieren auf einer anfänglichen Umfragebeteiligung von bisher 20 Schulen pro Woche.
Geht man davon aus, dass die Krankheitsmeldungen und die getroffenen Maßnahmen repräsentativ sind, ergibt sich hochgerechnet auf 2/3 aller Schulen ein erschreckendes Bild:


Die Multiplikation mit 20 ist angesichts von 900 Schulen ein noch milder Faktor.

www.bildungsuhr.de




                 

  Aktuelle Termine
  • 14.10.2017
    Norddeutscher Lehrertag
  • 16.11.2017
    Delegiertenversammlung des VBE


Mehr Gerechtigkeit
wa(a)gen.


  Tarifrecht (Infoschreiben)
  Dienstrecht
  Schulrecht
  VBE Partner
  Besoldung
  • Besoldungstabellen
  • Vergütungstabelle
  • Besoldungsvergleich
  • Pension





© 2002-2017 VBE SH e.V.