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Schwerpunkte der aktuellen Bildungsaufgaben: Inklusion, Flüchtlinge, Lehrkräfte
Mehr Gerechtigkeit wa(a)gen
Landesvorsitzender Rüdiger Gummert auf der Delegiertenversammlung des VBE am 5.11.2014:
Die Schwerpunkte der Bildungsaufgaben in Schleswig-Holstein lassen sich zzt. an drei Bereichen festmachen: Inklusion, die Flüchtlinge und die Lehrkräfte.
Inklusion
Wir wissen, dass Küken nicht gedeihen, nicht überlebensfähig sind, wenn nicht fürsorglich in Energie in Form von Wärme durch Wärmelampen investiert wird. Nur so können sie sich robust entwickeln. Eine Missachtung hat den Tod der Küken und den wirtschaftlichen Ruin zur Folge.
Genauso ist es mit der Inklusion in Schleswig-Holstein. Sie mickert mit einer Minimalversorgung ohne Sicherstellung des eigentlichen Unterstützungsbedarfs der Kinder und Jugendlichen vor sich hin:
• zum Schaden für die Kinder,
• zum gesundheitlichen Schaden für die Lehrkräfte,
• zum wirtschaftlichen Schaden für uns in Schleswig-Holstein.
Wohlgemerkt: Der VBE versteht Inklusion in der Schule als Chance und Verantwortung für alle Kinder und Jugendlichen, und ganz besonders für diejenigen, die belastet und unter erschwerten Bedingungen ihr Grundrecht auf Bildung verwirklicht bekommen sollen.
Das sind unter anderem diejenigen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, unter anderem die emotional und sozial Belasteten, unter anderem diejenigen mit anderen ethnischen Hintergründen, unter anderem die vielen Flüchtlinge, die jetzt bei uns aufgenommen werden und noch viele mehr.
Die Kinder und Jugendlichen und ihre Lehrkräfte, also alle in der Schule brauchen eine Wärmelampe, deren Energie sicherstellt, dass die Bildungsergebnisse robust und nachhaltig gesichert sind.
Als Wärmelampe brauchen wir
• die Aufrechterhaltung und Ausweitung der sonderpädagogischen Unterstützung jetzt und in Zukunft,
• die Ausweitung der Doppelbesetzungen im Unterricht,
• und die Ausstattung einer jeden Regelschule mit so viel Lehrkräften, damit Stütz-, Förder- und Differenzierungsstunden den Kindern und Jugendlichen sicher sind.
Die jetzt schon im Ministerium zu hörende Bemerkung, dass der Status Quo ausreiche, um eine inklusive Schule zu schaffen, stößt auf den erbitterten Widerstand des VBE. Wir sind nicht auf Kapitän Hornblowers Fahrt um Kap Horn, als ihm im Orkan die Lebensmittel ausgingen.
Unsere Kinder und Jugendlichen haben Anspruch auf bestmögliche Bildung und Erziehung.
Die Flüchtlinge
Auch die bei uns aufzunehmenden Flüchtlinge sind ein inklusives Thema, das in diesem Ausmaß noch nie dagewesen ist, in das investiert werden muss, weil eine Vorsorge nicht möglich war.
Der VBE erwartet hier eine intensive Unterstützung der Schulen mit Lehrerplanstellen und der Lehrkräfte mit Schulungen in DaZ, damit, wie es im inklusiven Jargon heißt, jeder willkommen geheißen werden kann.
Der VBE erwartet eine intensive Unterstützung und kein Abladen des Problems.
Die Lehrkräfte
Die vielen Anträge, die die Delegierten auf dieser Versammlung verabschiedet haben, haben sich seit Jahren nicht mehr so deutlich auf drei die Lehrkräfte betreffende Gebiete fokussiert.
1. Wir stehen vor einem grundsätzlichen Mangel an Lehrkräften … und schicken die jungen Lehrkräfte reihenweise aus dem Land in andere Bundesländer.
2. Wo immer Kooperationsbedarf zwischen den Schulen und unter den Lehrkräften und in multiprofessionellen Teams besteht – die Ursachen für den erhöhten Umfang liegen in dem Umbruch zu den neuen Schulstrukturen und zu neuem pädagogischem Handeln –
ist der Zeitaufwand für Aushandlungsprozesse bei Begegnung und Austausch immens:
Besprechungszeiten müssen als fester Bestandteil der Unterrichtsverpflichtung ausgewiesen werden. Sie sind eine Gelingensbedingung guter Kooperation im Sinne der Kinder und Jugendlichen.
3. Wir stehen vor einer Gerechtigkeits-Lücke in puncto Besoldung:
• Grundschullehrkräfte legen den Grundstein für schulische Bildung – sie haben die höchste Unterrichtsverpflichtung und das niedrigste Gehalt.
• In den Gemeinschaftsschulen arbeiten Lehrkräfte mit gleichen Aufgaben mal mit A 12, mal mit A13, aber immer gemeinsam.
• Schulleitungen erhalten für gleiche Leitungsaufgaben unterschiedliche Gehälter, je nachdem aus welcher Laufbahn sie kommen – ein längst überholtes Kastendenken.
• Lehrkräfte erklären sich bereit, Funktionsstellen als Konrektoren und Koordinatoren zu übernehmen und müssen jahrelang auf ihre Gehaltserhöhung warten
Für alle fordert der VBE Anerkennung und Wertschätzung ein!
Wenn nicht dringend etwas geschieht, stehen Motivation und Engagement vor dem Kollaps.
Der VBE fordert „Mehr Gerechtigkeit wa(a)gen.“
 Für eine bestmögliche Bildung und Erziehung aller Kinder und Jugendlichen
 Für eine gerechte Besoldung und angemessene Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte



                 

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