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VBE Forderungen zum Weltlehrertag
Lehrermangel: „Aussitzen ist keine Wertschätzung“
VBE Forderungen zum Weltlehrertag

Am 5. Oktober ist Weltlehrertag. Die globale Dachorganisation der Bildungsgewerkschaften, die Bildungsinternationale, stellt ihn in diesem Jahr unter das Motto: „Lehrkräfte wertschätzen, ihren Status verbessern“ (Valuing Teachers, Improving their Status).

„Zu einem wertschätzenden Umgang mit den Lehrkräften gehört es, die Bedürfnisse des Schulalltags wahrzunehmen und in die Entscheidungen einfließen zu lassen“, so Landesvorsitzender Rüdiger Gummert. Im Laufe des vergangenen Jahres sind im Zuge der positiv zu bewertenden Entscheidung, in der Sekundarstufe I Lehrkräfte gleich zu besolden, wenig wertschätzende Begleitumstände geschaffen worden:
• Die Grundschullehrkräfte wurden durch eine haarsträubende Begründung auf ihren unterbezahlten Status verwiesen. Perspektiven für diese Berufsgruppe: Fehlanzeige.
• Grundschulkoordinatoren im Leitungsgremium verbundener Grund- und Gemeinschaftsschulen bleiben als einzige weiterhin unter Wert besoldet.

Der Lehrermangel, der inzwischen in allen Kreisen Schleswig-Holsteins herrscht, wird ohne tragfähige Entscheidungen der Politik hingenommen, Die ersten Klassen mit 40 Schülerinnen und Schülern werden inzwischen gebildet, weil keine Lehrpersonen zu finden sind, gleichzeitig lässt man Lehrkräfte eher ziehen als sie mit einem attraktiven Beamtenverhältnis im Land zu binden. Der VBE fordert hier vorsorgliche Entscheidungen mit Realitätsbezug, die durchaus originell sein dürfen.

Schon in einer im Februar veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des VBE zur Zufriedenheit im Lehrerberuf gaben 85 Prozent der Befragten an, dass sie es als besonders belastend ansehen, dass die Politik bei ihren Entscheidungen den tatsächlichen Schulalltag nicht beachte.

Inklusion, das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf, also die steigende Heterogenität der Lerngruppen und die Integration von Flüchtlingen sind Herausforderungen an die Schule, die es nach Politikwillen gleichzeitig und ohne übermäßige, zusätzliche Ressourcen zu bewältigen gilt. Hier schlägt der Lehrermangel doppelt und dreifach durch.
Nichts zu unternehmen in dieser akuten Situation und nichts zu tun für die Attraktivität des Lehrerberufs ist unverantwortlich und zeugt von wenig Wertschätzung gegenüber Lehrkräften und Schülern. Vermeintliche Erfolgsmeldungen wirken dann wie Hohn.

Gummert: „In der Politik herrscht eine große Selbstverständlichkeit darüber, was Lehrkräfte allein in zu kleinen Schulräumen mit zu großen Lerngruppen bei hoher Heterogenität und fehlenden Kollegen alles zu schaffen haben. Das ist nicht nur eine Gefahr für die Lehrergesundheit, sondern schadet auch dem Image des Lehrerberufs“



                 

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