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Forderungen des VBE Schleswig-Holstein zum Thema "Lehrergesundheit"
VBE fordert drastische Unterstützung für die hohen Beanspruchungen in den Schulen



Angesichts des Berichts des Bildungsministeriums über die Umsetzung der Maßnahmen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement und die Erkenntnisse hinsichtlich der Entwicklung der tatsächlichen Arbeitsbelastung der Lehrkräfte fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) aufgrund seiner Befragung von Personalräten aus 200 Schulen vom Herbst 2015 (veröffentlicht Januar 2016):



Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) für den Schulbereich muss mit dem ernsten Willen zur Verbesserung der Arbeitsgesundheit zügig vorangebracht werden.

• Dabei sind die geforderten Instrumente Gefährdungsbeurteilung (nach Arbeitsschutzgesetz) und Erhebungen des Status von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit und Mitarbeiterbefragungen in Zusammenarbeit mit den Personalräten auf eine breite Basis zu stellen.

• Zusätzlichen Aufgaben („ADD ONs“) muss Entlastung entgegengesetzt werden.

o Z.B aktuell die Gesprächsverpflichtungen in den 4. Klassen in diesen Tagen



Bezogen auf das Ergebnis der VBE Umfrage fordert der Verband Bildung und Erziehung, um der Rush-Hour in den Schulen mit dem exorbitanten hohen Sitzungsanteil (200 Nennungen gegenüber 65 Nennungen zum nächst niedrigeren Punkt) zu begegnen:

• Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung als Ermäßigungsstunden um Besprechungszeit zu kompensieren – Absprachen und Besprechungen brauchen Zeit!

o im Umfang von 1 Ermäßigungsstunde generell für alle Schularten

o im Umfang von 1 zusätzlichen Ermäßigungsstunde vorrangig für die Grundschullehrkräfte, da sie die höchste Unterrichtsverpflichtung und den höchsten Besprechungs- und Absprachebedarf haben; mit den Eltern, mit den Kindertagesstätten, den Sonderschullehrkräften, in den multiprofessionellen Teams (Assistentinnen, Schulbegleitern etc)

o Im Umfang von zusätzlich 1 Unterrichtsstunde für die Gemeinschaftsschullehrkräfte in den sog. „Inklusionsklassen“

• Entspannt und rücksichtsvoll mit standardisierten Messverfahren, wie bspw. VERA und anderen RankingListen umgehen, denn Schulen müssen unverschuldet mit Fehlbesetzungen arbeiten



Alle an und in der Schule Beteiligten tragen Verantwortung für ein gelingendes Lernen. Sie haben nicht die Aufgabe den „Rush-Hour des Lebens“ zu kopieren und in die Schule zu tragen. Ganz im Gegenteil: Lernen braucht Zeit, Ruhe und Gelassenheit. Schulen, die dies beherzigen, gehören zu den erfolgreichen Schulen, denn sie haben die Gesundheit der Lernenden und Lehrenden im Blick.

Aus ihrer Fürsorgeverpflichtung heraus trägt die Bildungsministerin eine hohe Verantwortung gegenüber der Gesundheit der Lehrkräfte. Dazu gehört auch Überbeanspruchung abzubauen.


                 

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