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Resolution der Delegiertenversammlung des VBE Schleswig-Holsteins
Motivation von Anfang an!

Ende Oktober 2017 hat Bildungsministerin Karin Prien in einem Schreiben an die Grundschulen die Formulierungen des Koalitionsvertrages erläutert. Sie stellt u.a. fest, dass die Methode „Lesen durch Schreiben“ nicht mit dem Lehrplan zu vereinbaren sei. Dahinter steckt die Forderung, dass die Kinder von Anfang an richtig schreiben müssen. Frau Prien konkretisiert in ihrem Brief vom Oktober 2017, dass die Vereinfachte Schulausgangsschrift landesweit eingeführt werden soll. „Das Erlernen der verbundenen Schreibschrift soll verpflichtend sein.

Mit Sorge sieht der VBE, dass mit diesen Absichten Prinzipien professionellen Handelns in den Grundschulen zu Grabe getragen werden:
Die Methodenfreiheit der Lehrkräfte und das wissenschaftlich begründete Unterrichten.

Die Lehrerdienstordnung betont die methodisch-pädagogische Freiheit der Lehrkraft. „Die Lehrer sind bei aller Freiheit der Methode dafür verantwortlich, dass die für die einzelnen Klassen festgesetzten Lehrziele erreicht werden.“
Diese Freiheit wird eingeschränkt, indem eine Lesemethode untersagt und nur eine Normausgangsschrift verpflichtend umgesetzt werden soll. Die Wahl der Schrift kann sehr wohl Methode sein. (Methode – griechisch: Der Weg)

Die Lehrkräfte der Grundschulen gehen sehr verantwortungsvoll vor. Für den Leselernprozess wenden sie einen Mix an unterschiedlichen Methoden an, um jeden ihrer Schülerinnen und Schüler anzusprechen, zu motivieren. Keine Methode wird ausschließlich angewendet. Sie sind verpflichtet, „dass die Lehrziele erreicht werden.“(Lehrerdienstordnung) Dabei sollen sie die unterschiedlichen Lernwege und den Entwicklungsstand berücksichtigen (Lehrplan).

Ferner haben in der Entwicklung zu den neuen, noch nicht gültigen Fachanforderungen aktuell wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse und Belege Eingang gefunden. Diese dürfen nicht ignoriert werden.

Des Weiteren lehnt der VBE die Absicht „Richtig schreiben von Anfang an“ ab, wenn darunter zu verstehen ist, dass zukünftig das Schreibenlernen mit Rotstiftkorrektur begonnen werden soll. Die Unterstellung, Grundschullehrkräfte würden nicht ernsthaft das richtige Schreiben anstreben, weist der VBE energisch zurück.

Der VBE fordert, dass die Fachanforderungen Grundschule nun zügig beschlossen und verabschiedet werden.
Der VBE erwartet, dass dienstliche Erlasse, Anweisungen, Fachanforderungen usw. den KMK-Bildungsstandards (und dem Grundgesetz) entsprechen.
Der VBE besteht auf der uneingeschränkten Respektierung der Methodenfreiheit der Lehrkräfte.
Der VBE setzt sich dafür ein, dass Kinder von Anfang an motiviert Schreiben und Lesen lernen dürfen.



                 

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