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Grundsatzbeschluss der Delegiertenversammlung vom 16.11.17 SoPä
Selbständige Sonderpädagogik

Die Aufgaben der Sonderpädagogik im Schulbereich umfassen Unterstützung, Begleitung und Förderung sowohl im präventiven, als auch im integrativen und inklusiven Bereich. Im Zentrum steht das einzelne Kind, der einzelne Jugendliche mit seinen individuellen Bedürfnissen. Diese bestimmen das pädagogische Handeln in Bezug auf die Lerninhalte sowie die Lernatmosphäre (classroom -management).
Ziel sonderpädagogischen Handelns ist es, die SuS zur Teilhabe an der schulischen Bildung mit der Option auf ein selbstbestimmtes Leben zu befähigen.
Sonderpädagogik ist eine eigenständige Disziplin, die grundständig studiert wird und mit einem eigenen Referendariat abschließt.
Die Sonderschullehrkräfte erfassen die individuellen Kompetenzen bestimmter Schülerinnen und Schüler und entwickeln daraus die erforderlichen Unterstützungs- und Fördermaßnahmen und legen einen Schwerpunkt auf die Lernprozessbegleitung. Sie unterstützen die Regelschullehrkräfte bei der Prävention. Ihr Rollenverständnis ist ein gänzlich anderes als das der Regelschullehrkräfte, die Verantwortung für die ganze Lerngruppe, die Umsetzung des schulinternen Curriculums und der Lehrpläne im Fachunterricht tragen. Im gemeinsamen Unterricht tragen so beide im Team die Verantwortung für den Unterricht und die Erreichung individueller Ziele aus den jeweiligen Lernplänen.
Die Sonderschullehrkräfte sind Lehrkräfte eines selbständigen Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, körperlich-motorische Entwicklung, Hören, Sehen, Lernen, Sprache sowie emotional-soziale Entwicklung. Diese Selbstständigkeit stärkt ihre Profession.
Förderzentren handeln selbständig für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowohl gemeinsam mit den allgemeinbildenden Schulen als auch im Förderzentrum selbst. Ihr Verantwortungsbereich umfasst mehrere allgemeinbildende Schulen.
So, wie allen Schulen die Kompetenz zugestanden sein muss, dass sie im Sinne der individuellen Förderung eigenverantwortlich Fördermaßnahmen wie z.B. temporäre Kleingruppen entwickeln können, muss dies auch den Förderzentren möglich sein.
Die besonderen Aufgaben müssen sich auch in der Struktur der sonderpädagogischen Arbeit wiederfinden.
Daher fordert der VBE
• für die Kinder und Jugendlichen in der Inklusion
o eine 100%ige Unterrichtsversorgung der Lernenden mit sonderpädagogischem Förderbedarf und deshalb
o die durchgehende Doppelbesetzung in zu definierenden Inklusionsklassen
o die Beteiligung an den multiprofessionellen Teams mit Stimmrecht
• für die Aufgaben im Förderzentrum selbst
o Zeit für
 Klassenlehrertätigkeit durch 1 Ermäßigungsstunde und
 1 weitere für den deutlich erhöhten Beratungs- und Besprechungsbedarf und
o Zeit für die intensive Berufshinführung und Berufsorientierung auch in die Berufsschule hinein
• für die besonderen Leitungsaufgaben
o eine Besoldung unabhängig von der Schülerzahl
o in den Außenstellen eine erhöhte Leitungszeit;
o und die Anerkennung von Außenstellen an Standorten mit mehr als 50 Sonderschul-LWStd
Schulen mit Förderzentrumsteilen müssen die Möglichkeit erhalten wieder selbständige Schulen werden zu können. Koordinatorentätigkeit in der Schulleitung der Regelschule muss besoldungsmäßig mindestens den anderen Koordinatoren angeglichen sein und pädagogisch mit Vetorecht ausgestattet sein.
Förderzentren selbst brauchen wie jede Schule eine zeitgemäße Ausstattung
• mit einem Schulbau, der ihre Aufgaben unterstützt
• mit einer zeitgemäßen digitalen Ausrüstung, die digitale Bildung erst ermöglicht
• mit gesicherter Systembetreuung für die digitalen Grundlagen
Die Delegiertenversammlung des VBE erwartet wertschätzende Schritte zur Stärkung von Selbständigkeit und Profession in der Sonderpädagogik.



                 

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