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Vorwärts zum Dorfschulmeister?

Stellungnahme des VBE zu den Diskussionsthesen des Schleswig-Holsteinische Gemeindetag zur Frage der Kommunalisierung der Schulen

Durch bildungspolitische Entscheidungen sind die kommunalen Schulträger in den letzten Jahren häufig ungefragt in finanziellen Zugzwänge geraten.
Vor diesem Hintergrund entwickelte der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag ein Thesenpapier zur Kommunalisierung der Schulen.
Die Kommunen versprechen sich dabei insbesondere eine
a) bessere Unterstützung bei der gesellschaftlich immer notwendiger gewordenen Kinder- und Jugendbetreuung (Ganztagsangebote u.Ä.) und eine
b) bessere Unterstützung in ihrer kulturellen Arbeit durch ortsansässige Lehrkräfte.

Der VBE kann diesen beklagenswerten Zustand zwischen Bildungsverwaltung und Kommunalen Schulträgern nachvollziehen. Der hier vorgeschlagene Weg ist jedoch wenig hilfreich, die aufgezeichneten Missstände zu verringern und die Bildungschancen aller schleswig-holsteinischen Schülerinnen und Schüler gleichermaßen zu gewährleisten. Eine Verbesserung der Arbeitssituation der Lehrkräfte kann auch nicht erkannt werden.
- Die Ausgleichsfunktion des Landes, in allen Kreisen für gleiche Bildungschancen zu sorgen, würde minimalisiert; das Nachsehen hätten die Schülerinnen und Schüler.
- Da die Entscheidung über Klassenrichtgrößen und Lehrerzahlen in kommunaler Hand gewünscht werden, wäre ein Einfluss auf die Umsetzung von Bildungsinhalten möglich. Dies wäre ein nicht hinzunehmender Zustand.
- Krankheitsbedingte kurzfristige Aushilfen z.B. durch Abordnungen in Nachbarschulen würde es nicht mehr geben können.
- Eine gewünschte Kinder- und Jugendbetreuung durch Lehrkräfte wäre ein volkswirtschaftlich nicht vertretbares teures Unterfangen. Diese Betreuungsaufgaben müssen durch Sozialpädagogen und Erzieher/innen erfolgen und wären eine zusätzliche Dienstleistung der Kommune an die Kinder und Jugendlichen.
- Es ist gewiss wünschenswert, die Lehrkräfte am Schulort ansässig zu haben; dies entspricht aber nicht mehr den gesellschaftlichen Gegebenheiten:
o hohe Mobilität ist gewünscht und führt oftmals zu langen Fahrtzeiten.
o Schulzusammenlegungen haben zu großen Kollegien geführt, die zwangsläufig nicht alle im Ort wohnen können. Dafür sind eine Reihe von Lehrkräften in den Organisationen ihres Wohnortes aktiv.
o Heutzutage sind viele Ehepaare berufstätig und können sich nur für einen Wohnort entscheiden.

Der VBE wird trotz seiner Skepsis bei einer Analyse dieser Situation gern mitarbeiten.

Rüdiger Gummert
Landesvorsitzender



                 

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