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Jede Unterrichtsstunde muss zählen!

Erste Stellungnahme des VBE zum Konzept des BM gegen den Unterrichtsausfall

Der VBE begrüßt die Bereitstellung von 21,9 Mio Euro für die nächsten Jahre als Vertretungsfonds, da dieses Geld den Schulen mehr Möglichkeiten an die Hand gibt, ihren Unterrichtsausfall zu reduzieren.
Er schlägt vor, großen Schulen, und für die kleinen Schulen gebündelt an Schulämter, Budgets zuzuteilen, damit vor Ort kurzfristige Unterrichtsvertretung organisiert und bezahlt werden kann. Für längerfristig erkrankte Lehrkräfte muss das Ministerium Vertretung stellen.

Der VBE stellt aber fest, dass das auf die Vermeidung von Unterrichtsausfall gerichtete Augenmerk nicht den Blick auf das Stundenfehl in der Grundversorgung und die relativierte Stundentafel verstellen darf. Eine gute Grundversorgung der Schulen hat wenig Unterrichtsausfall zur Folge; denn nur wenn die Grundversorgung mit Unterricht sicher gestellt ist und wenn auf steigende Schülerzahlen mir besserer Lehrerzuweisung reagiert wird, kann auch Unterrichtsausfall leichter aufgefangen werden.

?Uns ist es zu wenig, wenn Stundenvertretungen ´egal wie´ und ´egal durch wen´ erfolgen. Stundenvertretungen müssen durch Fachkräfte und fachlich angemessen stattfinden können. Sonst organisieren wir lediglich Betreuung und Minderqualität.
Oder ist hier ´erteilter Unterricht´ reduziert worden auf ´die Kinder sind betreut´?
Wir erwarten, dass unter dem Slogan ´Jede Stunde zählt´ Unterrichtsstunden verstanden werden.?

Deshalb fordert der VBE:
- Eine bessere Ausstattung der Schulen mit Planstellen muss gewährleistet werden,
- Ausgebildete Lehrkräfte (?Lehrerfeuerwehr?) sind fest einzustellen, die qualifiziert Unterrichtsausfall vermeiden helfen,
- Die hohe Krankenrate unter den Hauptschullehrkräften (54,4% des Unterrichtsausfalls ? siehe LRH) muss mit professionellen Maßnahmen reduziert werden:
o verbesserte Arbeitsbedingungen (Klassengrößen, angepasste Planstellenzahl bei wachsender Schülerzahl, Altersermäßigung, Altersteilzeit, geringere Stundenverpflichtung, Einstellung von Schulsozialarbeitern zur Entlastung der Lehrkräfte, usw.)
o verbesserte, vor allem gezielte berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen für die Lehrkräfte in den sozialen Brennpunkten (Fortbildung, Training, Supervision).
- Fortbildung darf nicht als Freizeitaktivität angesehen werden, sondern dient der Qualitätsverbesserung von Unterricht, zahlt sich also letztendlich wieder aus.
- Durch das Aufsuchen außerschulischer Lernorte, durch Praktika, Museumsbesuche, Wandertage und Klassenfahrten unvermeidbar ausgefallene Unterrichtsstunden müssen akzeptiert werden.

Der VBE wird die Schulen ermuntern und in ihren Anstrengungen unterstützen, den Unterrichtsausfall noch weiter zu reduzieren, solange dies sinnvoll und für die Schülerinnen und Schüler förderlich ist. ?Betreuung? alleine kann keine Lösung sein!

Bei ?rien ne va plus? bleibt trotz allem nur noch der Unterrichtsausfall !



                 

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