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3. Mai 2022

Frühjahrstagung der Hauptversammlung der dbb bundesseniorenvertretung

 

Am 06.04.2022 fand die Frühjahrstagung der dbb bundesseniorenvertretung erstmals wieder in Präsenzform statt. Die Delegierten der dbb-Landesbünde und der Bundesfachgewerkschaften, darunter die Vertreter des VBE, Max Schindlbeck (VBE-Bundesseniorensprecher), Gerhard Kurze (stellvertretender VBE-Bundesseniorensprecher), Mathia Arent-Krüger (Vorsitzende der dbb-Landesseniorenvertretung NRW) und Rita Hengesbach (Vorsitzende der dbb-Landesseniorenvertretung Saar), trafen sich dazu im Novotel Berlin. Der Vorsitzende, Horst Günther Klitzing, unterstrich diesen Aspekt in seiner Begrüßung und im Bericht über die Aktivitäten der Geschäftsführung seit dem Herbst 2021 ganz ausdrücklich. Trotz Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen bekräftigte auch die offenkundige Diskussionsfreude der Teilnehmenden diesen Eindruck.

Die Vielzahl der Anträge an den Vorstand zur Einbringung der Wünsche und Forderungen am bevorstehenden dbb Gewerkschaftstag wurde bei wenigen Präzisierungen einstimmig verabschiedet. Besonders ausführlich wurden aber die Anträge zur Änderung der dbb-Satzung erörtert. Die einstimmige Forderung: „Die Vertretung der dbb-Jugend und der dbb-Senioren nehmen an den Sitzungen der Bundesleitung mit beratender Stimme teil“ sowie „die Bundestarifkommission“ soll „um ein Mitglied der Bundesseniorenvertretung verstärkt“ werden.  

Diese Forderungen waren auch ausführliche Diskussionspunkte mit dem Bundesvorsitzenden von dbb beamtenbund und tarifunion, Ulrich Silberbach. Er stehe zwar – so seine Erwiderung - den Anträgen emotionsfrei gegenüber, wisse aber auch von gewissen Vorbehalten im Bundesvorstand. In seinem Bericht ging auch er unter anderem auf corona-bedingt speziell zu gestaltende Aktivitäten mit der „Ampel-Koalition“ ein, auf die finanzielle Finanzlage bei den dbb-Broschüren und auf die Erwartungen an den Gewerkschaftstag, speziell auf die personelle Neuaufstellung. Strittig und sehr erklärungsbedürftig verlief die Erörterung der Ergebnisse der letzten Tarifrunde. Die dabei unberücksichtigt gebliebenen berechtigten Ansprüche der Versorgungsempfänger könnten aber nur von den Landesbünden weiter eingefordert werden.  

Erfreulich und erneut einstimmig wurde der Bericht zum Haushaltsvollzug 2021 zur Kenntnis genommen, dokumentierte er doch - wieder einmal corona-bedingt - die hier aber positive Unterschreitung vieler Haushaltsansätze.

Text: Gerhard Kurze

Bild: Jana Hagel
(Delegierte des VBE mit dem Bundesvorsitzenden des Beamtenbundes Ulrich Silberbach)