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3. Mai 2022

Resolution zur Nichtzahlung der Mittel aus dem Energieentlastungspaket der Bundesregierung

Resolution          

Die Bundesseniorenvertretung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) fordert im Namen aller Versorgungsempfängerinnen und -empfänger in Deutschland einen

Inflationsausgleich

Deutschlands Versorgungsempfängerinnen und -empfänger fühlen sich von den Landes- und Bundesregierungen im Stich gelassen.

Bereits die Zahlung der sogenannten „Corona Prämie“ im Frühjahr 2022 in Höhe von 1300€, die nichts anderes war als Ausgleich für den Ausfall von 14 Monaten ohne Erhöhung der Versorgungsbezüge, wurde Deutschlands Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandbeamten bei einer schon damals bestehenden Inflationsrate von über 5% verweigert.

Nun werden die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger auch von der Zahlung des sogenannten Energieentlastungspaketes ausgeschlossen.

Warum verweigert die Bundesregierung den Rentnerinnen und Rentnern und den Versorgungsempfängerinnen und -empfänger die gedachte Einmalzahlung von 300€?

Auch diese Personengruppe zahlt die Mehrkosten für Heizung und Strom. Die ältere Generation, die mehr als die Beschäftigten zu Hause verweilt, kann schlecht durch Drosselung Heizkosten sparen.

Die deutschen Supermärkte haben Anfang April 2022 die Preise für Lebensmittel teilweise um 30 – 50 Prozent erhöht. Die Energiekosten sind signifikant gestiegen.

In aktuellen Lohnvereinbarungen werden -z.B. in der Chemie 1400€ - Inflationsausgleiche für die Beschäftigten gezahlt und dazu kommt noch der Nutzen des Energieentlastungspaketes von 300€.

Deutschland hat die größte Preissteigerung seit vielen Jahren; die Inflationsrate beträgt derzeit über 7 Prozent und zeigt weiter nach oben.

Deshalb fordert die Bundesseniorenvertretung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) einen Inflations- und Energieausgleich von mindestens 1500€ für das Jahr 2022.