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Auf VERA in diesem Schuljahr verzichten
Individuelle Lernstände erfassen ist unabdingbar- Schülerleistungen zu vergleichen ist es nicht!

„Die geplante Durchführung der VERA Vergleichsarbeiten lässt Schulleitungen und Lehrkräften im besten Fall den Kopf schütteln, im schlechteren Fall ist Resignation die Folge“, so Christian Schmarbeck, Landesvorsitzender des VBE Schleswig-Holstein am 29.03.in Kiel.
„Natürlich sind wir Lehrkräfte gefordert, eine saubere und individuelle Erhebung der jeweiligen Lern-und Entwicklungsstände vorzunehmen, damit wir auch individuell auf diese eingehen und sie als Ausgangslage für Lernprozesse verwenden können.“
Dafür bedarf es aber keines zeitaufwendigen und in der aktuellen Situation nicht zielführenden Instruments wie landesweiten Vergleichsarbeiten. „Was hilft es jetzt, wenn ich als Lehrkraft die Rückmeldung erhalte, wie gut oder schlecht meine Klasse im Vergleich zu anderen Klassen abgeschnitten hat“. Jede einzelne Schule hatte pandemiebedingt unterschiedliche Unterrichtformen für unterschiedliche Jahrgangsstufen organisieren müssen - und auch mit erhöhtem Fachlehrkräftemangel zu kämpfen.
Dinge, die verglichen werden sollen, müssten auch vergleichbar sein. Genau das sind sie aber nicht. In Zeiten des Distanzunterrichts, für den weder die Schulen, die Lehrkräfte, die Schüler ausgestattet waren, kommt es zwangsläufig zu Abweichungen in dem, was die Schüler*innen als Lernerfolg und Lernzuwachs verbuchen.
Die Schulen und Lehrkräfte wissen schon, was an Unterrichtsinhalten nicht behandelt werden konnte und was im folgenden Schuljahr auf jeden Fall in die Stoffverteilung gesetzt werden muss.
Hier stellt sich die Frage: Welchen Gewinn, welchen Nutzen für die Schüler*innen und Lehrkräfte erhofft sich das Bildungsministerium von der Durchführung der Vergleichsarbeiten?
In Zeiten der aktuellen physischen und psychischen Beanspruchung von Lehrkräften ist diese Baustelle nur eins, nämlich unnötig. Vergleichsarbeiten benötigen Zeit. Zeit, für die Planung, die Vorbereitung, die Durchführung und die Auswertung. Aus zwei Gründen spricht sich der VBE für ein Aussetzen der VERA Arbeiten aus für die Dauer der Pandemie aus.
1. Keiner weiß, ob die Testungen am geplanten Tag überhaupt durchgeführt werden können oder ob genau dann einzelne Schulen, Schulen kreisweit oder sogar flächendeckend aufgrund einer hohen Inzidenz geschlossen werden müssen.
2. Der VBE bezweifelt in der aktuellen, pandemischen Situation den Nutzen dieser Testung.

„Es wird viel Zeit aufgewendet, die dann eben nicht für Unterricht und für die Begleitung von Schüler*innen investiert werden kann, um zu Ergebnissen zu gelangen, die nur anteilige Aussagekraft besitzen und zusätzlich das große Fragezeichen im Raume steht, ob es überhaupt zu einer Durchführung der Vergleichsarbeiten kommt oder ob Zeit für die Planung und Vorbereitung verpufft.
Schulen und Lehrpersonal verzichten gerne auf ein wiederholtes pauschales Dankeschön für ihre Arbeit, wenn sie feststellen, dass das Ministerium unnötige Vorhaben einfach mal weglassen. Unterrichts-, Organisations- und Verwaltungsaufgaben müssen sich auf das wirklich Wesentliche konzentrieren können.



                 

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