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VBE-Bund: Höchste Zeit für bildungspolitischen Aufbruch!
VBE: Höchste Zeit für bildungspolitischen Aufbruch!



?Der Staat muss sich stark machen für seine Schulen?, so der Bundesvorsitzende des Ver-bands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger und fordert von der kommenden Bundesregierung ein klares Bekenntnis zu einem bildungspolitischen Aufbruch. ?Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, damit sich alle Schulen zu Top-Institutionen unserer demokratischen Gesellschaft entwickeln können. Schulen sind zuvörderst Bildungsorte der Humanität. Das schließt aus, Schulen Markt konform zuzurichten.? Eckinger warnt davor, aus der Erkenntnis, dass Bildung ein wesentlicher Entwicklungsfaktor für wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung ist, zu schließen, die Wirtschaft müsse den Bildungsbegriff dik-tieren. ?Bildung beweist sich nach dem Verständnis des VBE in der Bereitschaft und Fä-higkeit, verantwortlich für das demokratische Gemeinwesen zu handeln?, unterstreicht der Bundesvorsitzende. ?Es muss uns um die Bildung und Erziehung mündiger Bürger gehen.?
Klare Aussagen erwartet der VBE zum Verhältnis zwischen Bund und Ländern. ?Weder Kleinstaaterei noch Bevormundung durch den Bund sind bildungspolitisch tragbar?, hebt Eckinger hervor. ?Bund und Länder müssen ihren verfassungsgemäßen Auftrag für Bildung und Erziehung wahrnehmen.? Der VBE setze nach wie vor darauf, dass ein überparteili-cher Bildungsrat beim Bundespräsidenten das geeignete Arbeitsgremium wäre, die Kraft von Bund und Ländern in einem notwendigen Reformprozess zu bündeln. ?Das wäre ein klares Signal der Politik an die Schulen und Familien, dass es den festen Willen gibt, Schlussfolgerungen aus PISA in Handeln umzusetzen?, unterstreicht der Bundesvorsitzen-de der parteipolitisch unabhängigen Lehrergewerkschaft.
?Am schwersten wiegt für Deutschland die soziale Disparität beim Bildungszugang?, betont Ludwig Eckinger. ?Diese Aufgabe von Verfassungsrang muss dringend in Angriff genom-men werden. Es gibt dafür keine einfachen Lösungen; wir müssen an vielen Stellen zugleich Veränderungen einbringen.? Der VBE-Bundesvorsitzende zählt dazu folgende Schwerpunkte:
1. Anerkennung und Entwicklung des vorschulischen Bereichs als Ort frühkindlichen Lernens. Schaffung eines ausreichenden Platzangebots und kostenfreier Zugang mindestens im letzten Jahr vor der Einschulung nach Beispiel des Saarlands.
2. Entwicklung der Grundschule als entscheidender Ort gemeinsamen Lernens der Kin-der aus allen sozialen Schichten. Mindestens Ausbau der Vollen Halbtagsgrundschule als pädagogische Institution und Schaffung von Ganztagsangeboten nach Bedarf.
3. Sicherung notwendiger Rahmenbedingungen insbesondere für Schulen in sozialen Brennpunkten, um eine Stigmatisierung von Schulen zu verhindern. Chancengleich-heit zu ermöglichen erfordert eine Finanzierung über den Schülerschlüssel hinaus nach sozialen Anforderungen.
4. Die Integration der Migrantenkinder muss besser gelingen. Der VBE setzt sich für ei-ne erfolgsorientierte Sprachförderung schon im Elementar- und Primarbereich ein.
5. Schaffung von Ganztagsschulen nicht als Aufbewahrungsort, sondern als Institutionen mit Bildungsauftrag. Mogelpackungen lehnt der VBE ab.
6. Stärkung einer Schulkultur, die durch das Lernen in heterogenen Gruppen geprägt ist, damit jede Schülerin und jeder Schüler gefördert und gefordert wird.
7. Schulen müssen sich als lernende, selbstständige Institutionen profilieren können und brauchen dafür die notwendigen Rahmenbedingungen für innere und äußere Evalua-tion.
8. Entwicklung nationaler Bildungsstandards und Kerncurricula, die sowohl dem nationa-len Verständnis wie Anforderungen der Länder gerecht werden, als Akt eines demo-kratischen Meinungsbildungsprozesses und nicht über die Köpfe der Lehrerinnen und Lehrer hinweg.
9. Sicherung einer Berufsfeld orientierten, qualifizierten Lehrerbildung in allen drei Pha-sen und Verständigung aller Bundesländer auf einen bundesweit geltenden Rahmen und vergleichbare Konzepte.
10. Sicherung eines hohen gesellschaftlichen Status der Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland.
?Es ist höchste Zeit für einen bildungspolitischen Aufbruch?, bekräftigt VBE-Bundesvorsitzender Ludwig Eckinger. ?Gelingen wird er aber nur, wenn die Gesellschaft endlich bereit ist, die Priorität von Bildung anzuerkennen und die dafür notwendigen Mittel als In-vestitionen in die Zukunft bereit zu stellen. Der VBE wird die Politik auch weiter in die Pflicht nehmen.?



                 

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