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VBE für Eigenständigkeit der Förderzentren
Nur die Eigenständigkeit der Förderzentren
sichert Qualität der Sonderpädagogik

VBE wehrt sich gegen Auflösungstendenzen im Schulgesetzentwurf

Im Schulgesetzentwurf werden Wege geebnet, Förderzentren in allgemein bildende Schulen einzugliedern:
§ 9 (2) ... Gemeinschaftsschulen können mit Grundschulen und Förderzentren organisatorisch verbunden werden.

§ 62 (4) Befinden sich allgemein bildende Schulen und Förderzentren in einem Gebäude oder sind deren Gebäude benachbart, sollen sie zu einer Schule verbunden werden, auch wenn sie verschiedene Träger haben.

§ 62 (1) erläutert, was eine organisatorische Verbindung bedeuten soll:
Es entsteht eine neue Schule. Die organisatorische Verbindung führt zur Auflösung vollständig eingebundener Schulen.

§ 62 (1)Die Schulträger können Schulen oder Teile von Schulen derselben oder unterschiedlicher Schulart zu einer neuen Schule im Sinne dieses
Gesetzes zusammenfassen (organisatorische Verbindung). Die organisatorische Verbindung bedarf der Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde. Sie führt zur Auflösung vollständig eingebundener Schulen; ...


Der VBE warnt davor, Förderzentren die Eigenständigkeit zu nehmen, und fordert die Landesregierung auf, entsprechenden Tendenzen entgegenzuwirken.
Die Eingliederung und damit die Einbindung der Förderzentren in die Weisungssphäre allgemein bildender Schulen spiegelt nicht die Realität wieder, in der sonderpädagogische Förderung ihren eigene Stellung hat.

Begründung:
1. Die Schuleinzugsbereiche der Förderzentren sind größer als der Schuleinzugsbereich einer allgemein bildenden Schule.

2. Wenn Förderzentren nur Teil einer allgemein bildenden Schule sind, sie also den Bedingungen dieser Schule untergeordnet sind,

? besteht die Gefahr, dass sonderpädagogische Förderung im Vertretungsunterricht und Bereichen allgemeiner Fördermaßnahmen versickert,

? würde sonderpädagogische Förderung den Bedürfnissen des Alltags geopfert und seine besondere Bedeutung verlieren,

? würden diese Lehrkräfte langfristig zu Ausputzern und Förderlehrern, wie im Heft des DIHT ?Schule 2015? schon dargestellt, verkommen, für die dann ? so der DIHT - ein Bachelor-Studium und auch eine deutlich niedrigere Besoldung ausreicht,

? besteht die Gefahr, dass die sonderpädagogische Versorgung der benachbarten Schulen nachrangig organisiert wird und letztlich eingestellt wird; d.h. dass für die behinderten Kinder in den Nachbarschulen weniger Hilfe zur Verfügung stehen wird.

3. Langfristig wird dann auch die Sonderpädagogik als besondere erziehungswissenschaftliche Disziplin in ein Schatten-Dasein gedrängt.

4. Nur in Eigenständigkeit und mit einer eigenen Schulleitung kann der Einsatz von Sonderschullehrkräften auf Augenhöhe mit den Schulleitungen der allgemein bildenden Schulen verhandelt werden, von denen mehrere im Schuleinzugsbereich eines Förderzentrums liegen.

Der VBE fordert deshalb:

- Die Eigenständigkeit der Förderzentren muss im Schulgesetz formuliert sein.

- Die §§ 9 (2) und 62(4) sind bezüglich der Förderzentren zu streichen.

- Förderzentren, die die gesetzlichen Mindestgrößen unterschreiten, sollten eher zu größeren, weiterhin eigenständigen Einheiten zusammengefasst werden als sie in eine allgemein bildenden Schule aufzulösen.

- Je nach sonderpädagogischem Schwerpunkt und besonderen sozialen Gründen müssen auch kleine Schuleinheiten fernab aller ökonomischen Zielsetzungen akzeptiert sein.

- Originäre Fördermaßnahmen der allgemein bildenden Schulen, wie z.B. LRS- oder Migrantenförderung, sind in diesen Schularten in der Regel ohne den Einsatz von Sonderschullehrkräften zu belassen, zu stärken und auszubauen.

- Sonderpädagogische Förderung als besondere Form der Förderung für Kinder mit ausgesprochenem sonderpädagogischen Förderbedarf muss von den Alltagsbedürfnissen anderer Schulen frei gehalten werden.

- Das sonderpädagogische Gutachten muss weiterhin Grundlage sonderpädagogischer Förderung bleiben.

- Förderzentren müssen unterschiedliche Förderschwerpunkte in sich vereinen können.





                 

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