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Die Schulen werden nicht besser durch öffentliches Zur-Schau-Stellen.

Der VBE lehnt Schulporträts "als Vorhaben der Landesregierung im Bereich Qualitätssicherung" ab.

Um Qualität zu sichern, will Schleswig-Holstein für seine Schulen ?Schulportraits? einführen.
Schulen sollen die Schulportraits nutzen, um sich internetbasiert mit ihrem pädagogischem Angebot, ihren inhaltlichen Schwerpunkten und sonstigen Aktivitäten der Öffentlichkeit vorzustellen. Der interessierte Teil der Öffentlichkeit kann sich so über die Arbeit einer Schule informieren.
Einheitliche Kriterien und eine standardisierte Datenmaske geben eine einheitliche Darstellungsform vor. In vorgegebenen Datenfeldern wird ein Teil der Daten von den Schulen eingegeben, ein anderer Teil vom IQSH. Die Datenfelder sind detailliert festgelegt und reichen von den allgemeinen Daten über Schüler, Lehrkräfte, Ausstattung, Gewalt- und Suchtprävention, Lehrerbildung, Ergebnisse von EVIT und zentraler Abschlussarbeiten und der Wiederholer.

Einheitliche Kriterien und eine standardisierte Datenmaske (wie vorgesehen) ersticken individuelle Darstellungsformen und machen die Schulen in einer Weise vergleichbar, die sich nur auf die ?harten? Fakten reduzieren können. Die für die Persönlichkeitsbildung so wichtige musisch-ästhetische Bildung und Erziehung gerät ins Hintertreffen oder wird durch schöne Bilder zur trügerischen Darstellung potemkinscher Schulen.

Eltern informieren sich anhand anderer Kriterien über Schulen.
Sie besuchen die Schule oder die Web-Site dieser Schule, sprechen mit Nachbarn oder Bekannten.
Die Anziehungskraft einer Schule wird wesentlich durch das schulische Klima gegenseitigen Respekts, durch zuverlässigen und interessanten Unterricht und durch eine gute Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus geprägt.
Die Eltern und die Besucher erfassen sehr schnell, welchen Stellenwert die Schülerinnen und Schüler in der betreffenden Schule haben, in welchem baulichen Zustand der Schulträger die Schüler lernen lässt und wie sich die Umgebung in der Schule abbildet.

Während ein Teil der Daten von den Lehrkräften der Schule ?im Auftrage des Schulleiters? eingespeist und unter erheblichem Zeitaufwand gepflegt werden muss, werden besonders sensible Daten aus den Vergleichsarbeiten und den EVIT-Besuchen fremd eingegeben.
Damit wird auf subtile Art ein Ranking in Bewegung gesetzt.
Den Schulen wird durch ?Bloßstellen? der ?Schwarze Peter? zugeschoben.
Nicht gemachte Hausaufgaben des Landes und der Kommune werden verdeckt.
Die Lehrkräfte in Schleswig-Holstein haben in den nächsten Jahren nach dem neuen Schulgesetz äußerst schwierige Zustände zu meistern, Schulen umzustrukturieren, leistungsorientierten Unterricht zu gestalten, Förderkonzepte zu entwickeln etc.

Qualitätssicherung dient der Sicherung des Status Quo.
Nach den mageren Ergebnissen der Vergleichsstudien sollte der Blick auf Qualitätsentwicklung durch guten und gut versorgten Unterricht gelenkt werden.
Mit einer Portraitierung hat noch keine Qualitätssteigerung statt gefunden.

Diese Schulportraits sind überflüssig und reine Zeitverschwendung für die Lehrkräfte.
Sie lenken ab von den schwierigen Aufgaben, die uns in den Schulen durch das neue Schulgesetz auferlegt wurden.
Die Schulen werden nicht besser durch öffentliches Zur-Schau-Stellen.



                 

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