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Stellungnahme des VBE zur Kontingentstundentafel
Mit dem zur Stellungnahme vorgelegten Entwurf der Kontingentstundentafel wird eine Diskrepanz zwischen Geschriebenem und Gemeintem deutlich. In klingenden Worthülsen wird Klartext vermieden, werden Zusammenhänge sprachlich verbogen.

Der VBE fordert eine gesicherte Versorgung der Schülerinnen und Schüler.
Eine Stundentafel sichert Unterricht nach Fächern und nach Menge zu; nachprüfbar formuliert als Anspruch der Schülerinnen und Schüler.
Den PISA-Ergebnissen entsprechend muss dies ein vorrangiger Qualitätsstandard sein ? jedoch auf höherem Niveau als die bisher nicht erfüllten Stundentafeln.

Der vorgelegte Entwurf zur Kontingentstundentafel kommt diesen Erfordernissen nicht nach. Als strategisches Manöver werden Nullwachstum (Stillstand, Mangel) und Fachlehrermangel unter dem Slogan flexibler Handhabung zu Königswegen erklärt.

zu Abschnitt I ? Grundsätze
Es ein Irrtum, zu glauben, dass die angeordnete Förderorientierung im Unterricht durch eine Stundentafel erreicht werden kann, die lediglich die Zahl der Stunden pro Fach oder Fachbereich festschreibt. Förderorientierung im Unterricht ist eine pädagogische Angelegenheit. Sie benötigt Zeit, die durch diese Stundentafeln nicht gewährt wird.

Unterschiedliche Lernvoraussetzungen, Verstehenshorizonte und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler, differenzierte Wege für ein begabungs- und interessengerechtes Lernen und binnendifferenziertes Lernen haben mit Stundentafeln nichts gemein.
Eine Stundentafel leistet auch per se keinen Beitrag zur Qualitätsentwicklung des Unterrichts. Unterrichtsqualität ist von gänzlich anderen Kriterien abhängig.

zu Abschnitt II ? Geltungsbereich
Der VBE vermisst in dieser Verordnung gesicherte Zusagen für die Unterrichtsversorgung in den Förderzentren selbst. Es muss befürchtet werden, dass die Schülerinnen und Schüler in den Förderzentren einen Unterrichtsumfang nach dem Zufallsprinzip erhalten sollen.

zu Abschnitt III - Handhabung der Kontingentstundentafel
Mit der Möglichkeit zu flexibler Nutzung der Fach und Fachbereichszuordnungen in den Schulphasen entbindet sich das Land von der Verpflichtung, die mangelnde Unterrichtsversorgung und Mangelfachsituationen zu beheben. Dieser ?flexible Umgang mit Lernzeit? führt dazu, dass ein Schulwechsel in Schleswig-Holstein erschwert wird.

Der VBE lehnt ab, Deutsch und Mathematik in der Grundschule unterschiedlich zu gewichten. Dieses Ungleichgewicht wird in keiner weiter führenden Schulart fortgesetzt. Lediglich in der Grundschule sollen16 Stunden Mathematik gegenüber 20 Stunden Deutsch ausreichen, um die Misserfolge in den Lernstandsüberprüfungen auszubügeln.
Die Grundlage für den Bildungserfolg des einzelnen Kindes wird durch die pädagogische Arbeit in der Grundschule gelegt, der entsprechende Rahmenbedingungen (Ressourcen) zu gewähren sind. Dazu gehören auch Mindestkontingente im musisch-ästhetischen Bereich und im Sport in allen Schularten (ganzheitliche Bildung).

zu Abschnitt IV ? Entscheidungszuständigkeit
Der Schulleiter / Die Schulleiterin kann nicht lediglich nach Anhörung der Lehrer- und Schulkonferenz entscheiden. Es kann nur auf der Grundlage der Beschlüsse der Konferenzen z.B. der Schulkonferenz nach § 63 (1) 1 ? 8 entschieden werden.

zu den Kontingentstundentafeln der Schularten
Diese Stundentafeln stellen insgesamt gesehen keine Verbesserungen für die Unterrichtsversorgung der Schulen dar.
Der Arbeitsaufwand für Organisation und Verwaltung wird erhöht.
Die bisherige Verteilung des Mangels innerhalb der Schulen wird fortgesetzt.



                 

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