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Fortbildung muss attraktiv und praxisnah sein
Fortbildung muss attraktiv und praxisnah sein

Die derzeitige Debatte zur Fortbildung der Lehrkräfte setzt falsche und populistische Schwerpunkte, die mit dem eigentlichen Problem wenig zu tun haben.

Organisation und Angebote müssen dringend überprüft werden.

Der VBE stellt zur aktuell geführten öffentlichen Debatte fest:

· Jede Lehrkraft hat eine Fortbildungspflicht; in eigener Verantwortung entscheidet sie jedoch, ob sie dieser Pflicht durch den Besuch von Veranstaltungen und Kursen nachgeht oder ob sie durch autodidaktische Studien im privaten Bereich sich mit den aktuellen Erkenntnissen vertraut macht.

· Das Fortbildungsinstitut der Lehrkräfte (bisher IPTS) geriet in den Haushaltsplänen immer mehr in den Würgegriff einer Rotstiftpolitik der Landesregierung. Als Restlösung verkümmerte die Fortbildung auf Abrufveranstaltungen ? ein bedarfsorientiertes und breit angelegtes Angebot blieb auf der Strecke.

· Die Fortbildungsinhalte waren in den letzten 10 Jahren ideologische, den politischen Strömungen folgende ?Umsetzungsveranstaltungen?.
- Sie dienten insbesondere der Forcierung der Integration Behinderter über die Grundschule hinaus in alle Regelschulen und mit einer unüberschaubaren Angebotsfülle der Ausbildung der Schulleitungen zum Thema Beratungskompetenz und Personalentwicklung.
- Eine fachliche Fortbildung war in den Hintergrund gedrängt worden.

· Lehrkräfte wählen die Fortbildung, die ihnen persönlich für ihre berufliche Arbeit von Nutzen sein kann, die attraktiv ist, weil sie den Bedürfnissen entspricht und einen Zugewinn an Kompetenzen verspricht.
· Die Angebote müssen also dringend hier ihren Schwerpunkt zurückgewinnen.
· Zur Redzierung von Unterrichtsausfall durch Fortbildung werden kollegiumsinterne Anliegen in Schilf-Tagen (schulinterne Lehrerfortbildung) geblockt erarbeitet.
· Aus dem gleichen Grund haben viele Schulen zudem das Recht ihrer Lehrkräfte zur Fortbildung auf 5 Tage pro Jahr kontingentiert.
Aber:
· die Verpflichtung zur Fortbildung beinhaltet ein Anrecht darauf. Unterrichtsausfall muss dann mit Blick auf den Zugewinn hingenommen werden, ohne in der Öffentlichkeit den Lehrkräften angelastet zu werden.

Der VBE fordert für eine attraktive Lehrerfortbildung:

o Eine kontinuierliche Bedarfsanalyse der schul- und unterrichtsbezogenen Erfordernisse muss erfolgen und damit eine schüler- und lehrergerechte Fortbildung, die sich an der Nachfrage der Lehrkräfte und Schulen orientiert.
o Die Fortbildungsangebote erwachsen aus dieser Analyse und sind nicht politisch vorgegeben.
o Das zzt. neu strukturierte Lehrerfortbildungsinstitut muss Angebote in regionaler Nähe organisieren.
o Es müssen verstärkt Kurse zum Erwerb zusätzlicher Qualifikationen und Lehrbefähigungen z.B. bei Mangelfächern angeboten werden.
o Den Schulen muss ein Fortbildungsbudget nur für ihre Fortbildung im Rahmen ihres Schulprogramms zur Verfügung gestellt werden und in gleicher Höhe müssen Mittel für die individuell motivierte Fortbildung an das Fortbildungsinstitut und/oder als individuelles Fortbildungsbudget gegeben werden.
VBE



                 

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