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VBE und vds: Landesbesoldungsgesetz bestraft FöZ Leitungen
gemeinsame Stellungnahme von VBE und vds zu den Auswirkungen des Landesbesoldungsgesetzes auf Funktionsstellen im Bereich Sonderpädagogik

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Dr. Klug, sehr geehrter Herr de Jager,

die Landesverbände von VBE und vds sind in großer Sorge über die Auswirkungen des Landesbesoldungsgesetzes in seiner derzeitigen Fassung auf die Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderzentren und die Funktionsstellen im Bereich Sonderpädagogik.
Wir alle arbeiten auf der Grundlage und dem Rechtsrahmen der UN-Konvention zur inklusiven Bildung und sind bestrebt, alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Möglichkeiten wohnortnah zu beschulen. Hierfür werden die Förderzentren als Unterstützungssysteme der allgemeinen Schulen unbedingt benötigt, wenn eine gemeinsame, qualitativ hochwertige Beschulung gelingen soll.

Derartige Weiterentwicklungen führen zwangsläufig dazu, dass die Förderzentren weniger Kinder und Jugendliche im eigenen Haus beschulen und mehr in den allgemein bildenden.
Die Besoldung der Funktionsstelleninhaber berechnet sich jedoch weiterhin zu 2/3 nach Schülerzahlen im Förderzentrum und nur 1/3 nach den integrativen Schülerzahlen . (Im gemeinsamen Unterricht integrativ beschulte Kinder und Jugendliche werden jeweils nur zur Hälfte gezählt.) Das bedeutet, je stärker ein Förderzentrum die inklusive Arbeit der Regelschulen unterstützt und ermöglicht, desto geringer fällt die Dotierung der Leitungsstelle aus.
Hinzu kommt, dass die Zahl der präventiv geförderten Kinder und Jugendlichen, die für eine Dotierung nicht erfasst werden, stetig steigt und weiter steigen wird.
Bei einer organisatorischen Verbindung eines Förderzentrums mit einer allgemeinen Schule muss die Koordinatorenstelle Sonderpädagogik ebenfalls erhebliche Einbußen sowohl in der Besoldung als auch im Bereich der Entlastungsstunden hinnehmen, obwohl auch hier der Weg zu größeren Einheiten bildungspolitisch gewünscht ist.
Bei organisatorischen Verbindungen von zwei oder drei kleinen Förderzentren steht den Funktionsstelleninhabern ein jahrelanges Warten auf die richtige Höhe der Schülerzahlen bevor, um dann eventuell die angemessene Besoldung zu erwirken. Während dieser Wartezeit wird erwartet, dass die Schülerschaft im eigenen Haus weiter reduziert wird.
Das derzeitige Landesbesoldungsgesetz ist mithin kontraproduktiv zu allen Bestrebungen um mehr inklusive Bildung in Schleswig-Holstein und bestraft die Handelnden.

Wir bitten Sie, im Rahmen der anstehenden Koalitionsverhandlungen im Interesse der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie der Lehrkräfte diese Punkte mit zu berücksichtigen.

Zusätzlich wiederholen VBE und vds die Forderung nach Selbstständigkeit der sonderpädagogischen Förderzentren unter eigenständiger sonderpädagogischer Leitung; denn nur so ist eine Weiterentwicklung der Qualität sonderpädagogischer Förderung bei Erhalt der Fachlichkeit gewährleistet.


Mit freundlichen Grüßen




                 

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