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Zuckerbrot und Peitsche
Mit dem ?alten? Pflichtstundenerlass vom März diesen Jahres wagte die Regierung eine Angleichung der Pflichtstunden auf dem unteren Niveau von 26 Stunden für die RegS und GemS. Sie übersah dabei die Grundschullehrer völlig und mutete anderen Lehrkräften Mehrarbeit zu.
Es sollte dem Mehraufwand in den sich neu findenden Sek I-Schulen Rechnung getragen werden.
Dieser Mehraufwand wurde damit anerkannt.
Der Erlass wurde am Tage seines Erscheinens im Nachrichtenblatt zurückgezogen.

Der VBE ist fassungslos und stellt die Verlässlichkeit des
bildungspolitischen Handelns infrage.
Grundlage für diesen Rückzieher ist angeblich die
Empfehlung einer Kommission des Landtages.

Dass mit dem nun neu vorgelegten Entwurf eines Pflichtstundenerlasses
die Lehrerarbeitszeit jedoch nach oben angeglichen wird,
ist schlichtweg ein Skandal, eine Missachtung der Lehrerarbeitszeit
und ein schändlicher Umgang mit der Gesundheit der Lehrkräfte.

Der VBE lehnt jede Aufstockung der Arbeitszeit für Lehrkräfte ab.
Das Maß der Belastungen ist bereits bei Weitem überschritten. Die Gründe
hierfür, wie beispielsweise die Umstrukturierungen im Schulbereich und in den Unterrichtsanforderungen sind hinlänglich bekannt.

Arbeitszeitabsenkungen sind mehr als notwendig.

Die geplante Mehrarbeit für die Gesamtschul-, die Gymnasial- und Berufsschullehrkräfte ist ebenso verwerflich
wie das Vorenthalten der 26 LWStd an den Sek I ? Schulen,
das erneute absichtliche Ausklammern der Grundschullehrkräfte bei 28 LWStd,
sowie das Beibehalten der 27 LWStd bei Lehrkräften der Förderzentren.

Es fehlt der Respekt vor der immensen Arbeit in der Zusammenführung der Schulen zu den Regional- und Gemeinschaftsschulen.

Es fehlt der Respekt vor der Arbeit der Grundschullehrkräfte, wohl wissend, dass in vielen kombinierten Systemen diese Lehrkräfte unter einem Dach mit den Sek.-I-Lehrkräften zusammenarbeiten, und dass die Grundschullehrkräfte als wichtigste Gruppe unter den Lehrkräften den Bildungsweg der Kinder grundlegend vorbereiten.

Es fehlt der Respekt vor der Arbeitsleistung und der Gesundheit der Lehrkräfte insgesamt.

Die Erweiterung der Altersermäßigung um 1 und 2 Stunden ab 60 bzw. ab 63 wird vom VBE nicht als Kompensation für eine Arbeitszeiterhöhung angenommen.
Sie ist bei den derzeitigen Arbeitsverhältnissen längst überfällig und nur insofern zu begrüßen.

Der VBE fordert darüber hinaus, dass alle Lern- und Förderplangespräche mit Schülerinnen und Schülern auf das Deputat 1:1 angerechnet werden, da diese Gespräche sehr zeitaufwändig sind und direkt dem Lernen jedes einzelnen Schülers dienen. Eine solche Anrechnung entspräche auch den Empfehlungen der European Agency in Bezug auf das ?Assessment für das Lernen?.




                 

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