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Schulentwicklung darf nicht vernachlässigt werden
Presseerklärung des VBE zum Bildungsbericht
?Der Bildungsbericht von Bund und Ländern legt den Finger in die Wunde schleswig-holsteinischer Schul- und Bildungspolitik. Es sind nicht die Kinder und Jugendlichen der gymnasialen Bildung, die gesellschaftlich vor die Hunde gehen, sondern die Schülerinnen und Schüler, die als Risikogruppe in den Grund-, Regional- und Gemeinschaftsschulen und den Förderzentren leben und lernen.? Mit diesen Worten machte der Landesvorsitzende des VBE SH Rüdiger Gummert anlässlich der Veröffentlichung des Bildungsberichtes auf die aktuelle Vernachlässigung der Schulentwicklung in Schleswig-Holstein deutlich.
?Wenn eine junge Gesellschaftsgruppe von etwa 20 % ohne Chancen auf einen Berufsabschluss als Ungelernte in unserer Gesellschaft leben, ist das sozialer Sprengstoff ohnegleichen. Der VBE fordert die Landesregierung zur Kurskorrektur auf, damit jeder Cent im Bildungsbereich bleibt und dort eingesetzt wird, wo Zukunftschancen vergeben werden.
Als Lehrervertretung dieser Schularten muss für den VBE ein besonderes Augenmerk der Politik darin liegen, diese Schulen zu befähigen, alle ihre Schüler zu einer Anschlussfähigkeit an das berufliche, das gesamte gesellschaftliche Leben zu führen. Dies erreichen sie nur durch gut ausgestattete Schulen: mit Lehrerstunden und mit einer darauf ausgerichteten Schulorganisation.
Die Sparmaßnahmen laut Haushaltskonsolidierung wie der Pflichtstundenerlass und die geplanten erheblichen Planstellenstreichungen entziehen o.g. Zielsetzungen alle Chancen.
Die Vernachlässigung macht der VBE zunächst an zwei Stellen deutlich:
1. Die neu gebildeten Regional- und Gemeinschaftsschulen werden in ihrer Entwicklung sich selbst überlassen: mit zu wenig Lehrerstunden, mit zu wenig Zeitbudget für ihre Entwicklung. Zwei unterschiedlich strukturiert arbeitende Schularten mit unterschiedlichen Zielsetzungen wurden zusammengelegt und sollen durch das geplante neue Schulgesetz auf ein Niveau zurückgefahren werden, das bereits verlassen ist. Nur, die Verhältnisse sind heute nicht mehr so wie am Start; die Schulen haben nun Schüler, die sie vorher nicht hatten; kurz: Die Systeme sind endgültig verändert. Sie müssen weitergehen - können gar nicht zurückgehen. Durch die unwiderrufliche Zusammenlegung haben diese neuen Schulen nur die eine Chance ihre Sache gut zu machen. Diese Aufgabe ist sehr anspruchsvoll und aufreibend. ? Die Unterstützung beispielsweise mit Doppelbesetzungen wie nun für die Gymnasien (180 Planstellen) wird entzogen und versagt.
2. Durch den neuen Pflichtstundenerlass werden für die Grundschule zukunftsfähige Strukturen verbaut. Grundschullehrkräfte sollen alle Begabungsstufen unter Verzicht auf Aufstiegschancen und mit der höchsten Pflichtstundenzahl unterrichten. Gleichzeitig sollen sie mit der geringsten Stundenzuteilung Defizite ausgleichen, Sprachkompetenz vermitteln und neue wissenschaftlich unzureichend abgesicherte pädagogische Ideen (Jahrgangsübergreifendes Lernen) umsetzen. Für ihren Einsatz werden die Grundschullehrkräfte im Gegenzug nachhaltig diskriminiert und die grundlegende "schulartübergreifende" Bildung der jüngeren Kinder abqualifiziert.
?Sustainable Development? zugunsten der nachwachsenden Generation ist damit leider nur als Slogan in der Bildungspolitik angekommen! Der einzige wirkliche Gütegarant der Schulpolitik sind die Lehrkräfte, besonders auch an den Grundschulen. Sie stellen trotz der geringfügigen Beachtung ihrer täglichen Arbeit im Dienste der Gesellschaft unbeirrt die Förderung aller Kinder in den Schulen unseres Landes sicher.
Zukunftsfähiges oder auch nachhaltiges Lehren bedeutet, den Nachkommen die Bedeutung einer intakten ökologischen, sozialen und ökonomischen Welt zu vermitteln und sie zu sensibilisieren und zu befähigen, in diesem Sinne weiter zu handeln!
Und das beginnt nicht erst ab Klasse 5.
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.



                 

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