Home Sitemap Kontakt Impressum
Suche    
Montag  • 18. Dezember, 2017            
                 

  • Wir über uns
  • Das bieten wir
  • Landesvorstand
  • Kreisverbände
  • Archiv
  • Termine
  • Links
  • VBE-Medien
  • Junge Lehrkräfte
  • StudentInnen

Jetzt Mitglied werden

Interner Bereich
   
 










Stellungnahme des VBE zum Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung
VBE begrüßt Schwerpunkt bei den Grundschulen
„Der erste Eindruck ist besser als befürchtet“, so Rüdiger Gummert, Landesvorsitzender des VBE. „Wir hatten arge Befürchtungen, wenn drei Köche einen Brei herstellen. Vor allem freuen wir uns, dass das Begriffspaar Bildung und Erziehung wieder ins Schulgesetz kommen wird.“
Der VBE begrüßt die Absichtserklärung „behutsam, gut vorbereitet und im Austausch mit den Schulen“ Veränderungen vorzunehmen und den Schulen mehr Gestaltungsspielräume zu gewähren. Wir werden Ministerium und Regierung daran messen.
Der VBE begrüßt, dass ein deutlicher Schwerpunkt bei den Grundschulen liegt. Politik muss Bildungspolitik von der Grundschule aus gestalten, bzw. schon die Kindertagesstätten mit einbeziehen. Dazu gehören: zusätzliche Lehrkräfte einstellen, die Übergänge (KiTa-GS und GS-weiterführende Schule) in den Blick nehmen und eigentlich auch die Profession der GS-Lehrkräfte stärken.
Enttäuschend sind daher die vagen Andeutungen in Bezug auf die Wertschätzung der GS-Arbeit durch Anhebung der Besoldung auf A 13. Der VBE hätte hier Angaben über Zwischenschritte, wie z.B. dringend notwendige Besprechungszeiten, für die am stärksten belastete Lehrkräftegruppe.
Irritierend ist, dass Politik sich anmaßen will, in pädagogische Entscheidungen elementar („richtig schreiben“) einzugreifen. Die Rechtschreibreform sollte uns Besseres gelehrt haben.
Enttäuschend auch, dass die Gemeinschaftsschule als weiterführende Schule für alle und einem bisherigen G9-Angebot nur vier Zeilen wert ist, im Vergleich zu „Bewegung und Sport“ mit zwölf Zeilen. Bleibt zu hoffen, dass die neue Landesregierung nicht dementsprechend vernachlässigend und abschätzig mit dieser Schulform und den engagierten Lehrkräften umgeht, wie vorherige Bildungsministerien mit den früheren Hauptschulen.
Der VBE begrüßt, dass Förderzentren bestehen bleiben sollen und dass Klassen/Gruppen gebildet werden dürfen.
Von einer Zusammenlegung der Förderzentren gE und LSE sollte abgesehen werden.
Es ist dringend erforderlich einen jährlichen Zuwachs an Sonderschullehrkräften (hier 70) zu ermöglichen. Hoffen wir, dass dies auch personell umzusetzen geht.
Der VBE vermisst und fordert, dass im Lehrkräftebildungsgesetz die Sonderschullehrerausbildung (zur Hälfte Regelschullehrkraft und zur anderen Sonderschullehrkraft) zurückgenommen werden soll.
In Bezug auf die Inklusion erwartet und unterstützt der VBE den qualitativen Ausbau.
Es ist dringend erforderlich, dass eine umfassende Bestandsaufnahme der tatsächlichen Unterstützung betroffener Kinder und Jugendlichen erfolgt.
Der VBE nimmt anerkennend zu Kenntnis, dass die hohe Belastungssituation der Lehrkräfte im Koalitionsvertrag Eingang gefunden hat und erwartet tatkräftiges Handeln im Sinne eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Auf völliges Unverständnis stößt die Bestimmung, dass die beruflichen Schulen mit ihren Lehrkräften in Zukunft vom Wirtschaftsministerium verwaltet werden sollen. Nach Auffassung des VBE Schleswig-Holstein muss die Ausbildung und der Einsatz der Berufsschullehrkräfte weiterhin vom Bildungsministerium gesteuert werden.




                 

  Aktuelle Termine


Mehr Gerechtigkeit
wa(a)gen.


  Tarifrecht (Infoschreiben)
  Dienstrecht
  Schulrecht
  VBE Partner
  Besoldung
  • Besoldungstabellen
  • Vergütungstabelle
  • Besoldungsvergleich
  • Pension





© 2002-2017 VBE SH e.V.