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Stellungnahme zur neuen CORONA-Verordnung vom 8.1.21
Abschlussprüfungen sind keine Heilige Kuh, der sich sogar die Pandemie unterzuordnen hat.
VBE fordert unverzügliches Nachsteuern: Schulen stehen vor unlösbaren Aufgaben.
Die Abschlussklassen in Präsenz und mit voller Stundenzahl zu unterrichten, steht in krassem Widerspruch zu den Argumenten des Shutdown und der Schulschließungen im Besonderen.
Der VBE kann die genannten Argumente für die Aussetzung des Präsenzunterrichts nachvollziehen, auch wenn das bedeutet, dass die Bildungschancen für Schüler*innen von Schließungen der Schulen beeinträchtigt werden, insbesondere bei zunehmender Daür der Schließungen. Die Inzidenzwerte sind zu hoch und zunehmend geraten Schulen in die Spreaderrolle.
Der Ministerpräsidenten bat am 7.1. im Landtag eindringlich, sich möglichst mit niemandem zu treffen. Wenn aber Lehrkräfte die Abschlussklassen in Präsenz, aber in hälftigen auf Räume verteilte Klassen unterrichten und zwischen diesen Räumen hin- und herwechseln müssen, ist die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln nicht zu gewährleisten.
"Das kann so nicht gehen!": So lautet zusammengefasst der Tenor der Meldungen aus den Schulen in den letzten zwei Tagen, die den VBE geradezu überschütteten. Das Vorgehen der Landesregierung ist an dieser Stelle nicht zu verstehen.
Die volle Abdeckung der Stundentafel in diesem Kontext ist nicht leistbar. Lehrkräfte, die mit wenigen Stunden in den Abschlussklassen unterrichten, müssen dann, nachdem sie zwei Lerngruppen in zwei Räumen parallel unterrichtet haben, oft anschließend aus den Räumen der Schule Videokonferenzen mit Schüler*innen aufbaün und durchführen, für die weder Zeit noch häufig auch Ausstattung vorhanden ist.
Auch lässt die Idee, einzelne Abschlussschüler*innen in Präsenz zu unterrichten und die "nicht-Prüflinge" einer 9. Klassen per Video zuzuschalten den Blick in die Realität der Schulen vermissen, so Schmarbeck.
Fernunterricht und auch hybrider Unterricht erfordert ein angepasstes didaktisch-methodisches Vorgehen, weil es eben kein normaler, eingeübter und routinierter Präsenzunterricht ist. Die Lehrkräfte werden in ein unausweichliches Scheitern getrieben. Gleichzeitig online und in Präsenz ansprechbar sein, Rückmeldungen geben, im Onlineformat in der Regel schriftlich, in Präsenz den Unterricht strukturieren und dort konzentriert anwesend und im wahrsten Sinne des Wortes für die Schüler*innen präsent zu sein, das kann nicht gelingen.
Es darf durchaus die Frage gestellt werden, warum die Abschlussprüfungen als eine Art "Heilige Kuh" angesehen werden, der sich alles andere unterzuordnen hat. Für die Bildungsbiografie der Abschlussschüler*innen ist zumindest festzustellen, dass ein Großteil viele Jahre normalen und regulären Unterricht erleben konnte.
Pragmatischer wäre es, wenn die Abschlussklassen nicht mit dem vollen Stundenumfang in Präsenz, sondern in einer Mischform begleitet werden würden. Schriftliche Prüfungsfächer könnten in Teilpräsenz unterrichtet werden, so dass ein Teil der Stunden zur individüllen Festigung und Übung genutzt werden kann. Nicht-Prüfungsfächer könnten und sollten in Distanz begleitet werden, bis das Infektionsgeschehen eine Erhöhung der Präsenz ermöglicht.

Christian Schmarbeck, Landesvorsitzender des VBE




                 

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